Marie Nasemann: Furore um ihren XXL-Ausschnitt

EX-GNTM-Kandidatin Marie Nasemann wollte eigentlich mit ihrem Instagrampost am Sonntag (01. Dezember) nur auf den hohen Wasserverbrauch bei der Jeansproduktion aufmerksam machen. Doch statt für dieses wichtige Thema Aufmerksamkeit zu generieren, steht vielmehr ihr Ausschnitt im Fokus einer hitzigen Diskussion.

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#werbung Alle 60 Sekunden wird eine neue Jeans gekauft. Das macht 2 Milliarden neue Jeans pro Jahr. Jede/r Deutsche hat im Schnitt 7 Jeans im Schrank. Kaum ein Kleidungsstück ist allgegenwärtiger und braucht mehr Ressourcen als Denim. Zum Vergleich: Der Wasserverbrauch einer Jeans entspricht ungefähr der Menge an Wasser, die ein Mensch in 7 Jahren trinkt! Entsprechend wichtig ist es, dass es Nachhaltigkeitsinnovationen gibt. Der spanische Textilhersteller @tejidosroyo hat eine Technologie entwickelt, die gar kein Wasser (!!!) beim Färben benötigt (und zusätzlich 89% Chemikalien und 65% Energie spart). Tejidos Royo hat sich daher in der ersten Runde dazu entschieden symbolisch 1 Millionen Liter Wasser an UNICEF für Wasser-und Abwasseraufbereitungsprogramme zu spenden. Und jetzt kommt ihr ins Spiel. IHR entscheidet an welche Organisation/ welches Projekt die zweite 1 Millionen Liter Wasser gespendet werden. Schreibt mir einfach das Projekt in die Kommentare, dass eurer Meinung nach mit dem Wasser Gutes tun würde. Dazu nutzt die Hashtags #OneMillionLiters #DryIndigo und folgt @onemillionliters. Mehr Details findet ihr, wenn ihr dem Link in der Bio folgt. PS: Die Jeans auf dem Foto habe ich @tiggess geklaut. Es ist die einzige in die ich gerade reinpasse 😬 #OneMillionLiters #DryIndigo #denim #sustainabledenim #dyeing #waterlessjeans #jeans #marienasemann #jeanslover

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#werbungAlle 60 Sekunden wird eine neue Jeans gekauft. Das macht 2 Milliarden neue Jeans pro Jahr. Jede/r Deutsche hat im Schnitt 7 Jeans im Schrank. Kaum ein Kleidungsstück ist allgegenwärtiger und braucht mehr Ressourcen als Denim. Zum Vergleich: Der Wasserverbrauch einer Jeans entspricht ungefähr der Menge an Wasser, die ein Mensch in 7 Jahren trinkt!Entsprechend wichtig ist es, dass es Nachhaltigkeitsinnovationen gibt. Der spanische Textilhersteller @tejidosroyo hat eine Technologie entwickelt, die gar kein Wasser (!!!) beim Färben benötigt (und zusätzlich 89% Chemikalien und 65% Energie spart). Tejidos Royo hat sich daher in der ersten Runde dazu entschieden symbolisch 1 Millionen Liter Wasser an UNICEF für Wasser-und Abwasseraufbereitungsprogramme zu spenden. Und jetzt kommt ihr ins Spiel. IHR entscheidet an welche Organisation/ welches Projekt die zweite 1 Millionen Liter Wasser gespendet werden. Schreibt mir einfach das Projekt in die Kommentare, dass eurer Meinung nach mit dem Wasser Gutes tun würde. Dazu nutzt die Hashtags #OneMillionLiters #DryIndigo und folgt @onemillionliters. Mehr Details findet ihr, wenn ihr dem Link in der Bio folgt. PS: Die Jeans auf dem Foto habe ich @tiggess geklaut. Es ist die einzige in die ich gerade reinpasse 😬 #OneMillionLiters #DryIndigo #denim #sustainabledenim #dyeing #waterlessjeans #jeans #marienasemann #jeanslover

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Marie Nasemann: XXL-Ausschnitt sorgt für Aufregung

Wie sexy dürfen ernste Inhalte denn überhaupt sein? Diese absurde Frage wurde gerade unter dem Post von Marie Nasemann wild ausdiskutiert. Ein User kommentiert das Bild des Models mit den Worten: “Ok nur für mich, so zum Verständnis: was genau haben deine Glocken jetzt genau mit der Wasserspende zu tun?” und löst damit eine große Debatte zum Thema Brüste, politische Inhalte und Feminismus aus. Die Position Prüderie steht der sexuellen Selbstbestimmtheit gegenüber. Die einen finden, dass wichtige Themen wie Umweltschutz und Nachhaltigkeit nicht mit so freizügigen Bildern beworben werden sollen, denn das würde nur vom Thema ablenken. Die Gegenseite wiederum findet es zum Haare raufen, dass egal, was Frauen machen, sie trotzdem immer wieder auf ihre sexuellen Merkmale reduziert werden.

Hilarie Burton

Sie zeigt ihr wunderschönes Brautkleid

Fest steht, dass diese Diskussion von einem sehr unangebrachten Kommentar ausgelöst wurde und leider viel zu viel Raum für sich eingenommen hat. Der eigentliche, sehr lobenswerte Sinn des Postings rückt immer mehr in den Hintergrund.   

Schwangere Stars

Glücklich für zwei




Klares Statement gegen Sexismus

Der Schauspielerin und Bloggerin für Fair-Fashion reicht es. Sie kann den Wirbel um ihr Bild kaum verstehen. In einem erneuten Post auf Instagram macht sie zurecht ihrem Frust Luft. Ihr ist es unerklärlich, warum das Netz darüber diskutiert, ob man beim Thema Wasserverbrauch bei der Jeansproduktion nun ihren Brustansatz sehen darf oder nicht.

“Solange wir unsere eigene Weiblichkeit als etwas „unseriöses“ deklarieren, werden wir nie die volle Gleichberechtigung erhalten, die uns zusteht.”

Sie selbst sagt, dass sie ihren Look als coolen Cowboy-Style empfunden hat und ihn deshalb auf Instagram geteilt hat. Dass sie sich dabei gut und sexy gefühlt hat, gibt sie zu. Ihre Intention, den Post durch erotischen Inhalt zu pushen findet sie allerdings absurd, denn für sie schließt sich Intelligenz und Sexyness nicht aus. Vor allem Frauen, die dem männlichen Kommentar zugestimmt haben, enttäuschen sie besonders, denn weibliche Attribute sollten nicht mit Dummheit gleichgesetzt werden. Erschreckend ist, dass auch noch im Jahr 2019 Frauen das Gefühl haben, sich wegen ihrer Weiblichkeit öffentlich rechtfertigen zu müssen. 

Verwendete Quellen: Instagram

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