Corona-Ausbruch auf norwegischem Kreuzfahrtschiff: 380 Passagiere in Quarantäne

Corona-Ausbruch auf Hurtigruten-Liner: 36 Crew-Mitglieder infiziert

Mindestens 36 Crew-Mitglieder eines in Norwegen vor Anker liegenden Passagierschiffs haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Unter ihnen auch ein Deutscher, wie die norwegische Reederei Hurtigruten mitteilte. Mehrere hundert Urlauber waren mit dem Schiff unterwegs – sie alle müssen nun in Quarantäne.

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Corona-Infizierte auf der Roald Amundsen: Bisher zeigt keiner Symptome

Neben dem deutschen Staatsbürger kämen 33 Betroffene aus den Philippinen sowie je einer aus Frankreich und aus Norwegen, teilte die Reederei weiterhin mit. Bisher zeige keiner von ihnen Anzeichen der Krankheit. Insgesamt befinden sich derzeit noch 154 Crew-Mitglieder an Bord der “Roald Amundsen”.

Das Expeditionsschiff liege weiter im nordnorwegischen Tromsø vor Anker und werde isoliert, Passagiere befänden sich keine an Bord. Planmäßig hatte die “Roald Amundsen” am Freitagnachmittag in Richtung Spitzbergen in See stechen sollen – die Reise wurde jedoch abgesagt, nachdem am Freitag die ersten Infektionen bei vier Besatzungsmitgliedern des Schiffes bekanntgeworden waren. Diese vier Personen kamen in ein Universitätskrankenhaus.

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10 Tage Quarantäne für 380 Passagiere

Alle Passagiere, die auf den beiden am 17. und 24. Juli begonnenen Touren mit der “Roald Amundsen” unterwegs waren, seien über die Lage informiert worden, hieß es. All diese Passagiere müssten für zehn Tage in Quarantäne. Norwegischen Medienberichten zufolge handelt es sich insgesamt um rund 380 Passagiere.

Quelle: dpa/RTL

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