Delta-Variante des Coronavirus: So ist die Lage in den Urlaubsländern

Delta-Variante trifft auf unzureichend geimpfte Bevölkerung

Noch nie war Urlaub so nötig wie in diesem Jahr. Gleichzeitig ist die Versuchung groß, hinter dem Wort Corona-Pandemie jetzt schon einen dicken schwarzen Haken zu machen. Zwei Dinge sprechen dagegen: Neue Varianten wie die Delta-Variante und die noch nicht ausreichend hohe Anzahl an vollständig Geimpften. Die große Sorge: Aus Urlaubsländern schleppen wir die Delta-Variante nach Deutschland ein – und dort trifft sie auf die noch nicht ausreichend geimpfte Bevölkerung. Aber wie ist die Lage aktuell in den beliebten Reiseländern?

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Bundesärztekammer rät von Reisen in Delta-Gebiete ab

Die Bundesärztekammer rät aktuell von Reisen in Urlaubsgebiete ab, wo die ansteckendere Delta-Variante des Coronavirus grassiert. “Auf Reisen in Regionen, die von der Delta-Variante besonders betroffen sind, sollte verzichtet werden”, sagte Präsident Klaus Reinhardt der Funke-Mediengruppe am Dienstag. Er räumte ein, dass für viele Menschen der Urlaub nach den Belastungen der vergangenen Monate wichtig für das seelische Gleichgewicht sei. “Notwendig ist aber die Einhaltung der Hygieneregeln auch im Urlaubsort.”

Die zunächst in Indien nachgewiesene Delta-Variante verbreitet sich inzwischen in vielen Ländern schnell. Als gesichert gilt, dass sie deutlich ansteckender ist als alle anderen bekannten Varianten. Wie verbreitet ist sie denn jetzt schon in den beliebten Reiseländern?

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Portugal ist der Delta-Hotspot in der EU

Aufhalten lässt sich Verbreitung der Delta-Virusvariante in Portugal wahrscheinlich nicht mehr. Nach Angaben des nationalen Gesundheitsdienstes INSA macht sie im Juni schon gut 60 Prozent aller Neuinfektionen im Großraum von Lissabon aus. Im Norden liegt die Prävalenz dieser Variante noch unter 15 Prozent.

Trotzdem will Portugal den Tourismus vorerst noch nicht einschränken. Nach der Einreise aus Deutschland gilt zurzeit keine Quarantäne. Vor der Einreise muss jedoch ein negativer PCR-Test oder ein von offizieller Stelle bestätigter negativer Antigen-Schnelltest, der nicht älter als 48 Stunden ist, vorgelegt werden.

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In Spanien ist die Delta-Variante auf dem Vormarsch

Laut Angaben der Wissenschaftsinitiative GISAID (Global Initiative on Sharing All Influenza Data) wurde die Delta-Variante in den letzten Wochen im Norden bei Vitoria-Gasteiz, in Madrid, um Valencia, Barcelona und auf Mallorca registriert. Noch schlägt sich das nicht in der 7-Tage-Inzidenz nieder. Aktuell liegt sie für Gesamtspanien kurz vor 50.

Eine Einreise nach Spanien ist zurzeit aus Deutschland möglich, lediglich ein Formular muss ausgefüllt und vorgelegt werden. Flugreisende müssen zudem einen negativen Corona-Test vorlegen. Auch über Land Einreisende aus den von Spanien als Risikogebiet eingestuften Bundesländern Saarland und Baden-Württemberg müssen den 3G-Nachweis befolgen: Entweder getestet, geimpft oder genesen. Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in einige autonomen Gemeinschaften wird weiter gewarnt.

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