Einfache Anleitung und Tipps

Nach einem anstrengenden Arbeitstag entspannen wir in der Badewanne am liebsten! Um so besser, wenn wir dem Badewasser gleichzeitig noch einen angenehmen Duft und pflegende Eigenschaften zusetzen können. Zur Auswahl stehen hier Schaumbäder, Badezusätze und Badesalz. Letzteres ist dabei denkbar einfach selber zu machen! Das Schöne daran: Wir wissen genau, welche Inhaltsstoffe drin sind, können nach unseren eigenen Vorlieben den Duft gestalten und sparen dazu auch noch Geld. Und zum Herstellen des Badesalzes brauchen Sie nicht mal fünf Minuten!

Badesalz selber machen: Eine Einfache Anleitung

Sie benötigen: 

  • 3 Tassen Meersalz (z. B. Totes-Meer-Salz) oder Bittersalz
  • 15 – 20 Tropfen ätherisches Öl (je nach Duftintensität)
  • Optional: 1 Esslöffel Trägeröl
  • Optional: Milchpulver
  • Nach Belieben: Getrocknete Blüten

Außerdem benötigen Sie dekorative verschließbare Gläser. Hier kommen beispielsweise Einweckgläser oder saubere Marmeladengläser infrage.

Anleitung: 

  1. Füllen Sie das Salz in ein oder mehrere Gläser.
  2. Fügen Sie nun ätherisches Öl und Trägeröl hinzu, bis alles gut vermengt ist. Lassen Sie das Salz eine Nacht lang ruhen: in der Zeit können die Öle in das Salz einziehen.
  3. Heben Sie am nächsten Tag vorsichtig die getrockneten Blüten oder  Kräuter sowie das Milchpulver unter.

Hinweis: Es ist notwendig, dass das Glas nach jeder Anwendung immer wieder gut verschlossen wird, andernfalls zieht das Salz Feuchtigkeit an und verklumpt.

Tipp: Hübsch verpackt macht sich ein Badesalz als Geschenk richtig gut!

Badesalz selber machen: Hinweise zu den Zutaten

  • Diese Salze eignen sich für das Badesalz: Zum Herstellen des Badesalzes eignet sich Totes-Meer-Salz, Himalayasalz, Bittersalz (auch Epsom-Salz genannt) oder eine Kombination aus diesen Salzen. Bittersalz soll zum Beispiel entspannend wirken, Stress reduzieren können, bei Schlafproblemen helfen, das Hauptbild verbessern und Muskelkater und Schmerzen lindern können.
  • Ätherisches Öl: Infrage kommen zum Beispiel Vanilleöl, Lavendelöl, Rosenöl, Orangenöl, Rosmarinöl, Pfefferminzöl etc. So wirkt Lavendelöl beispielsweise beruhigend und entspannend, während Rosmarinöl stimmungsaufhellende Eigenschaften hat. Wählen Sie hierbei ganz nach Ihren persönlichen Duftvorlieben und kombinieren Sie nach Wunsch auch verschiedene Düfte. Achten Sie beim Kauf darauf, dass es sich um 100 % naturreine, ätherische Öle handelt.
  • Trägeröl: Trägeröle haben heilende Eigenschaften für die Haut und sind besonders bei trockener Haut zu empfehlen. Sie versorgen die Haut beispielsweise mit Vitamin E und Feuchtigkeit. Dafür kommen zum Beispiel Mandelöl, Avocadoöl, Jojobaöl, Olivenöl oder Arganöl infrage. 
  • Getrocknete Blüten oder Kräuter: Sie können Ihr Badesalz nach Lust und Laune noch verzieren. Getrocknete Blüten wie zum Beispiel Lavendel, Malvenblüten, Rosenblätter, Rosmarin, Melisse oder Lindenblüten machen das Badesalz nicht nur zu einem Dufterlebnis, sondern auch zur einem optischen Blickfang.
  • Milchpulver: Milchpulver wird zum Badesalz im Verhältnis 1:1 oder 1:2 hinzugegeben. Es hat rückfettende Eigenschaften und färbt das Badesalz auch milchig. Alternativ kann auch zum Beispiel Mandelmilch-Pulver oder Kokosmilch-Pulver verwendet werden. 

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Verwendete Quellen: we-go-wild.com, smarticular.net, utopia.de

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