Fast so wichtig wie echte Dates

Wenn es einen Gewinner der Corona-Krise gibt, dann ist es die Videotelefonie. Wie bei den vielen Homeoffice-Arbeitskräften oder dem Facetime-Call von Großeltern und ihren Enkeln, halten die Videocalls auch beim Dating Einzug. Einer aktuellen Bitkom-Studie zufolge handelt es sich dabei um einen Trend, der die Pandemie überdauern könnte.

Im Schnitt fast ein Treffen pro Monat

Der repräsentativen Umfrage zufolge haben sich während der Lockdowns ebenso viele Singles zu einem persönlichen Date getroffen, wie Video-Dates stattfanden (jeweils 38 Prozent). Im Durchschnitt bringen sie es seit Beginn der Pandemie außerdem auf elf Videocall-Dates und sechs persönliche Treffen, wenn sich das Kennenlernen auf einer Online-Börse ergeben hat.

Für Linda van Rennings, Leiterin der Online-Kommunikation des Digitalverbands Bitkom, liegen die Gründe dafür auf der Hand: "Andere Menschen oder einen Partner kennenzulernen ist während der Corona-Pandemie in Zeiten geschlossener Cafés und Restaurants schwieriger als sonst. Hier ist Kreativität gefragt. Ein virtuelles Kennenlernen über Online-Dating-Plattformen und Videocalls kann eine gute Alternative sein."

Ein Trend, der bleiben könnte

Mehr als Dreiviertel der Befragten (78 Prozent) gaben an, nach der Pandemie weiterhin per Videocall daten zu wollen. Einer der Gründe hierfür dürfte das individuelle Sicherheitsempfinden sein. 66 Prozent attestieren der Technologie, für mehr gefühlte Sicherheit zu sorgen (Frauen 66, Männer 51 Prozent).

In Sachen Nervosität hilft das Videogespräch dagegen Männern mehr als Frauen: 50 Prozent sagen, sie seien weniger aufgeregt, Frauen empfinden das zu 29 Prozent so. 19 Prozent der Befragten gaben sogar an, Video-Dates als persönlicher zu empfinden als physische Treffen.

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