Google ehrt britische Genetikerin Anne McLaren († 80) mit einem Doodle

McLaren ebnete den Weg für spätere In-vitro-Fertilisation & Stammzellenforschung

Die Biologin Anne McLaren hätte am 26. April ihren 94. Geburtstag gefeiert. Aufgrund ihrer bahnbrechenden Forschung auf dem Gebiet der Stammzellenforschung, ehrt Google sie mit einem Doodle auf der Startseite der Suchmaschine.

Google Doodle bildet Anne McLaren beim Experimentieren ab

Die Biologin Anne McLaren hätte am 26. April ihren 94. Geburtstag gefeiert. Um sie für ihre bahnbrechenden Forschung in der Stammzellenforschung zu ehren, ziert eine Zeichnung der Britin die heutige Google-Startseite. Das Google Doodle zeigt McLaren bei ihrem wohl bekanntesten Experiment mit den Zellen von Hausmäusen. Die Entwicklungsbiologin entnahm diesen Embryonen vor der Einnistung in der Gebärmutter, bewahrte sie in einem Nährmedium auf und führte sie anschließend wieder in die Gebärmutter ein. Die Haltung der Spritze auf dem Bild lässt vermuten, dass die Zeichnung den finalen Schritt dieses Experiments darstellen soll.

Auf dem Bildschirm ist der Google-Schriftzug zu erkennen. Der zweite Buchstabe O wurde durch eine Abbildung des Experiments ersetzt. Die Schrift ist leicht unförmig, was auf eine starke Vergrößerung unter dem Mikroskop schließen lässt.

Embryos und Keimzellen: Anne McLaren forschte 1958 an Mäusen

Der Britin gelang es 1958 zum ersten Mal Embryonen aus dem Körper einer Maus zu entfernen und wieder einzuführen, ohne dass dies negative Einflüsse auf die Schwangerschaft zur Folge hatte. Durch dieses Experiment ebnete sie den Weg für spätere In-vitro-Fertilisation, Präimplantationsdiagnostik und Stammzellforschung. Anne McLaren verstarb im Juli 2007 im Alter von 80 Jahren bei einem Autounfall. Bis zu ihrem Tod forschte sie weiter erfolgreich an Embryos und Keimzellen.

Das Doodle folgt auf die letzten Google-Veränderungen zum Tag der Erde vom vergangenen Donnerstag und dem Andenken an den US-amerikanischen Musiker Luther Vandross.

Quelle: Google Watch-Blog

Hinweis: Dieser Artikel erschien zuerst an dieser Stelle bei stern.de.





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