Mit Hoffnung und Vorfreude ins neue Jahr

Bregenz Nach dem herausfordernden Jahr 2020 ist der Blick auf 2021 voller Hoffnung und Vorfreude.

Denn der Neustartnach der Krise rückt näher. Landeshauptmann Markus Wallner sieht Vorarlberg ineiner guten Ausgangslage: „Weil wir es jetzt erstmals selbst in der Hand haben,die Pandemie loszuwerden und das Coronavirus endlich abzuschütteln.“ DieMenschen im Land könnten durch Tests und Impfung darüber entscheiden, ob indieser schwierigen Situation für Wirtschaft und Gesellschaft rasch ein Endebereitet oder ob dem Virus weiterhin erlaubt wird, das gewohnte Leben zutorpedieren. „Ich bin für ein schnelles Ende dieses Alptraums und werbe dafürauch ganz offen“, bekräftigt Wallner.

Investition inStandort

Der Ausblick auf ein baldiges Pandemieende ist aber nicht der einzige Grund für Zuversicht. Vorarlberg sei für den Neubeginn insgesamt gut aufgestellt. Auch im Krisenjahr 2020 habe man massiv in den Standort und in die Menschen investiert. Das setzt sich im Budget für das neue Jahr 2021 fort. Den Aus- und Nachwirkungen der Pandemie wird ein umfassendes Standort- und Wachstumspaket entgegengesetzt. Mit etwa 102 Millionen Euro allein für den Ausbau der Infrastruktur ist bei den standortstärkenden Investitionen ein neuer Höchststand erreicht. Das Plus gegenüber dem Vorjahr beläuft sich auf satte 43 Prozent. Zu den größten Bauprojekten zählen unter anderem die neue Rheinbrücke zwischen Hard und Fußach mit Kosten von 25,4 Millionen Euro im Jahr 2021 oder die Erweiterung der Fachhochschule Vorarlberg mit 6,5 Millionen Euro. Es sei entscheidend, in dieser schwierigen Zeit gezielt zu investieren, um Wachstum zu ermöglichen. Neuerlich einen Schwerpunkt bilden die Beschäftigungsmaßnahmen.

„Mein Ziel ist klar: Wir müssen die Beschäftigung ankurbeln und die Arbeitslosenzahlen senken. Deshalb starten wir 2021 die größte Joboffensive in Vorarlberg“, kündigt Wallner an. Auf sehr hohem Niveau bleiben auch die Investitionen in den Bereich Bildung und Ausbildung. Rund 190 Millionen Euro sind reserviert. „Das ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Entwicklung unseres Landes. Daher wollen und werden wir weiter in die gezielte Förderung der Begabungen und Interessen unserer Kinder und Jugendlichen investieren – auch und gerade in Zeiten von Corona“, sagt Wallner. Weiter ausgebaut wird darüber hinaus der öffentliche Verkehr. Gegenüber 2020 werden 23,4 Prozent mehr aufgewendet. Investiert wird zudem auch in diesem Jahr in den Klimaschutz und das Energieautonomie-Ziel 2050. „Wir dürfen in Vorarlberg trotz Krise für 2021 zuversichtlich sein, weil wir den Neustart aus einer Position der Stärke heraus angehen können“, macht Landeshauptmann Markus Wallner deutlich.

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