Naomi Osaka leidet an Depressionen – Michelle Obama, Novak Djokovic und Co.: Promis wollen erkranktem Tennis-Star helfen

Dieser Zusammenhalt ist beeindruckend

Depressionen sind kein Tabu-Thema mehr – hinter dieser wichtigen Botschaft steht Tennis-Star Naomi Osaka: “Es ist ok, sich nicht ok zu fühlen.” Die viermalige Grand-Slam-Siegerin leidet selbst seit Jahren unter der psychischen Erkrankung und war dem Druck zuletzt nicht mehr gewachsen. Sie musste sich von den French Open zurückziehen, trat in Wimbledon nicht an. Dafür bekam sie nicht nur weltweit viel Respekt: Bei ihr meldeten sich auch andere Promis, die ihr ihre Unterstützung versprachen.

Osaka: "Können Maßnahmen zum Schutz von Sportlern ergreifen"

Osakas “Supporters” sind u.a. große Persönlichkeiten, diese Liste ist herausragend: Nach Osakas öffentlichem Geständnis, phasenweise depressiv zu sein, meldeten sich die frühere First Lady Michelle Obama, ihr Tenniskollege und Weltranglistenerste Novak Djokovic, der 23-malige Olympiasieger Michael Phelps sowie Basketball-Star Stephen Curry bei ihr.

Das verriet die Japanerin nun in einem Essay, dass sie für das “Time”-Magazin schrieb. Darin betont die 23-Jährige gestärkt durch all die Unterstützung, die sie zuletzt erhielt, auch: “Wir können Maßnahmen zum Schutz von Sportlern, insbesondere von empfindlichen Sportlern, ergreifen.”

Osaka nutzt Medien – trotz medialen Drucks

Dass Osaka selbst den Weg nutzt, über die Medien auf ihre Krankheit aufmerksam zu machen, ist besonders – macht sie doch auch den medialen Druck als Tennis-Star für ihre Depressionen mitverantwortlich.

Im Zusammenhang mit dieser Osaka-Erklärung sorgte Ex-Tennis-Ass Boris Becker für Wirbel, als er vermeintlich von der “Times” falsch zitiert wurde: “Ist das wirklich Druck, den sie hat? Ist es nicht eher Druck, wenn du kein Essen auf dem Teller hast?” Becker ruderte später zurück, schrieb: “Ich habe Naomi geraten eine Pause zu machen, professionelle Hilfe zu suchen und erst wieder zurück zum Tennisplatz zu kehren, wenn sie es kann. Leider schaffte es diese Aussage nicht zur Schlagzeile, also wurde eine falsche erfunden.”

RTL.de empfiehlt

Nachdem die 23-Jährige zuletzt schon auf der japanischen “Vogue” zu sehen war, ziert sie nun das Cover vom “Time”-Magazin. (ana)

Wenn Sie Selbstmordgedanken haben, wenden Sie sich bitte sofort an die Telefonseelsorge (www.frnd.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erreichen Sie Menschen, die Ihnen die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.



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