Nura: „Dass meine Mama stolz auf mich ist, ist wie wenn ich zehn Mal Gold geholt hätte“

Anfang des Monats hat Rapperin Nura ihre Autobiografie herausgebracht. In ihrem Buch schreibt die 32-Jährige auch über ihre Kindheit. Sie hat die ersten zwei Lebensjahre in Kuwait verbracht. Als der Irak das Land 1990 überfiel, stellte sich Eritrea, das Herkunftsland ihrer Mutter, hinter den Irak. Von da an wurde ihre Familie stark diskriminiert und ihre Mutter ist mit vier Kindern nach Deutschland geflohen. Dort mussten sie ein Jahr lang ständig die Asylheime wechseln, bevor sie dann in Wuppertal bleiben konnten. Trotz dieser Zeit schreibt die Rapperin ihn ihrem Buch, Geflüchtete hätten es heutzutage schwerer.

Im Interview mit „Bento“ sagte sie: „Vor allem meine Mutter und meine Oma kümmern sich in ihrer Community um Geflüchtete aus Eritrea und Äthiopien. Wenn jemand neu nach Berlin kommt, sagt meine Mama Bescheid und dann zeige ich ihm alles Mögliche. Wir haben auch in Berlin eine Black Women – Community, in der wir uns gegenseitig helfen und Jobs hin und herreichen. Ich bin da schon sehr aktiv. Meine Mama sagt auch immer: ‚Hätten wir damals jemanden wie dich gehabt, der in der Öffentlichkeit steht und hilft…‘. Da fühl ich mich dann so, als wenn ich zehnmal Gold geholt hätte. Weißt du, was ich meine? Dass meine Mama stolz auf mich ist, dass ich unserer Community helfe.“

Übrigens schreibt Nura auch darüber, dass ihrer Meinung nach „SXTN“ dazu beigetragen haben, dass Frauen im Rap heute häufig erfolgreicher sind als Männer.

Foto: (c) Meike Kenn

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