Prinz Andrew: Nach dem Tod von Prinz Philip zurück im royalen Rampenlicht?

Prinz Andrew darf plötzlich wieder Interviews geben

Nach Prinz Philips Tod haben bereits einige Mitglieder der königlichen Familie öffentlich über ihre Trauer um den Ehemann von Königin Elisabeth II. gesprochen, der am 9. April im Alter von 99 Jahren verstorben ist. Darunter Prinz Charles, Prinzessin Anne und Philips Enkelsöhne Prinz William und Prinz Harry. Einer hat sich bislang zurück gehalten: Prinz Andrew. Nach seiner Verwicklung in den Missbrauchsskandal um Jeffrey Epstein ist der 61-jährige Lieblingssohn der Queen aus dem royalen Rampenlicht verschwunden. Oder besser: entfernt worden. Doch nun darf er plötzlich vor TV-Kameras über den Tod seines Vaters sprechen. Hat die landeweite Trauer die Briten wieder mit ihrem Skandal-Prinzen versöhnt? Laut Royal-Expertin Kate Nichols sollte sich Prinz Andrew da mal nicht zu früh freuen, wie wir im Video zeigen.

Prinz Andrew: Queen ist eine„unerschütterliche Person“

Nach einem Gottesdienst in Windsor mit anderen Mitgliedern der königlichen Familie wird auch Prinz Andrew plötzlich wieder ans Mikrofon der wartenden TV-Journalisten gebeten, um sich zum Tod seines Vaters zu äußern. “Es ist ein großer Verlust. Wir haben den Großvater einer ganzen Nation verloren. Es tut mir sehr leid für meine Mutter, die ich jetzt unterstütze. Sie fühlt diesen Verlust stärker als alle anderen”, erklärt der 61-jährige Royal. Die Queen sei “sehr nachdenklich” und habe gesagt, dass Prinz Philips Tod eine “große Leere” hinterlasse. Doch seine Mutter sei eine “unerschütterliche Person”, so der zweitälteste Sohn von Königin Elisabeth II.

Prinz Andrews Verwicklung in den Epstein-Skandal zerstörte sein Image

Über ein Jahr lang war Prinz Andrew aus der Öffentlichkeit verschwunden und hatte keinerlei öffentliche Termine mehr wahrgenommen. Seine mutmaßliche Verwicklung in den Missbrauchsskandal um Millionär Jeffrey Epstein (1953-2019) hatte zu hohe Wellen geschlagen, dem Prinzen war sexueller Missbrauch von Minderjährigen vorgeworfen worden. Andrew bestritt dies zwar, redete sich beim schlagzeilenträchtige BBC-Interview, das er eigentlich hatte nutzen wollen, um sich als unschuldig zu präsentieren, um Kopf und Kragen. Da konnte noch nicht einmal seine Mutter, die Queen, ihrem Lieblingssohn noch helfen.

Prinz Philips Trauerfeier wird bei RTL begleitet

RTL wird die Bestattungszeremonie am Samstag, den 17. April, ab 14.00 Uhr live begleiten. Frauke Ludowig und Adelsexperte Michael Begasse ordnen die Geschehnisse ein und schalten live zu unseren Reportern Katharina Delling und Ulrich Uppold nach London und Windsor.


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