Trotz Corona: Diese Weihnachtsmärkte sollen 2021 stattfinden

Endlich wieder Weihnachtsmärkte!

Glühweintrinken, Bummeln, gebrannte Mandeln essen – ein lang ersehnter Wintertraum, der 2021 tatsächlich wahr werden soll. Denn dieses Jahr sollen Weihnachtsmärkte trotz der Corona-Pandemie stattfinden. Und die Veranstalter haben sogar schon konkrete Pläne. Vor allem setzen sie auf mehr Platz für die Besucher und 3G-Kontrollen.

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Christkindlesmarkt setzt auf Einbahnstraßen-Stystem

Bereits seit Jahresbeginn plant Nürnberg für den weltberühmten Christkindlesmarkt. Aber: “Der Markt werde 2021 sicher anders aussehen als vor Corona”, sagte ein Sprecher der Stadt. Es soll ein “Einbahnstraßen-System” mit vorgegebener Laufrichtung eingeführt werden. Das war auch 2020 geplant, doch der Christkindlesmarkt war wegen steigender Corona-Zahlen abgesagt worden.

Köln setzt auf 3Gs

Die Planungen für den Weihnachtsmarkt am Kölner Dom unterscheiden sich angeblich kaum von früher, wie eine Sprecherin des Marktes verspricht: “Wir sind zuversichtlich und bereiten den Weihnachtsmarkt am Kölner Dom wie in den letzten Jahren vor.” Aber es soll stichprobenartige Kontrollen der 3Gs geben. Die Besucher müssen also geimpft, getestet oder genesen sein. “Das heißt, nach aktuellem Stand soll es keine Einzäunung und Einlasskontrollen geben.” Masken müssten allerdings trotzdem getragen werden.

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Im Ruhrgebiet ist man optimistisch

Auch in den Ruhrgebietsstädten Essen und Dortmund laufen die Planungen auf Hochtouren. Die Veranstalter sind zuversichtlich: “Momentan gehen wir davon aus, dass der Markt stattfinden kann”, sagte Patrick Arens von den Dortmunder Schaustellern. Man plane wie gewohnt mit rund 300 Anbietern. “Die Vorfreude ist natürlich viel, viel größer als letztes Jahr”, sagte Arens.

In Essen spielt der Planung die “sehr großzügige Innenstadt mit breiten Einkaufsstraßen und großen Plätzen” in die Karten, berichtete ein Sprecher des Stadtmarketings. Schon im vergangenen Jahr habe man ein Corona-Konzept erstellt: Breitere Budengassen, Glühweingärten und etwas weniger Stände.

München will mehr Platz für den Weihnachtsmarkt schaffen

Beim berühmten Christkindlmarkt am Münchner Marienplatz soll das Marktgebiet vergrößert und damit entzerrt werden, wie die Stadt München mitteilte. Außerdem soll es abgegrenzte Gastronomiebereiche geben. Die endgültige Entscheidung, ob und unter welchen Voraussetzungen im Freistaat Weihnachtsmärkte stattfinden könnten, liegt bei der bayerischen Staatsregierung.

Keine konkreten Pläne in Frankfurt und Stuttgart

Zwar wolle man in Frankfurt noch ein genaues Hygienekonzept in den nächsten Wochen erarbeiten, doch für die Anmeldungen für den Frankfurter Weihnachtsmarkt sei es bereits zu spät, sagte der Geschäftsführer der Tourismus+Congress GmbH Frankfurt, Thomas Feda. “Wir sind sehr spät dran. Normalerweise beginnen wir mit den Vorbereitungen schon im Mai oder Juni. Wir können aber auf unsere Vorarbeit aus dem letzten Jahr zurückgreifen.”

Die Veranstalter des Stuttgarter Weihnachtsmarkts halten sich mit ihren Planungen noch zurück. “Aktuell sind wir in einer Vorplanungsphase und befinden uns im Austausch mit anderen Städten, die einen Weihnachtsmarkt veranstalten, wie Nürnberg, Ulm und München”, sagte Jörg Klopfer von der in.Stuttgart Veranstaltungsgesellschaft. Frühestens im Oktober soll über die Form eines Weihnachtsmarktes in Stuttgart entschieden werden. (dpa/dbö)



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