Was an Ostern erlaubt ist – und was nicht: Rechtsanwältin klärt auf

Am Wochenende kommt der Osterhase – und wer noch?

Wie feiern Sie Ostern? Zu Hause? Zur Familie fahren? Oder doch vielleicht sogar mit mehr Leuten als erlaubt? Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage wollen sich 76 Prozent der Befragten an die verschärften Kontaktbeschränkungen halten. 21 Prozent will eventuell davon abweichen. Wir haben die Menschen in Deutschland mal nach ihren Plänen gefragt – und ob die Regeln überhaupt bekannt sind. Und Rechtsanwältin Nicole Mutschke erklärt im Video, was über Ostern geht und was nicht.

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Wo läuft der Hase lang in Sachen Corona-Regeln?

Am Wochenende kommt der Osterhase. Und wer sonst noch so? Aber fangen wir erst mal mit der Frage an: Wissen die Leute eigentlich, wo in Sachen Kontakt-Beschränkungen zu Ostern der Hase wirklich langläuft? Wo finde ich denn raus, was für mich und mein Bundesland oder meinen Kreis gilt? Wir haben Rechtsanwältin Nicole Mutschke gefragt – die sollte es ja eigentlich wissen.

Je mehr Menschen zusammenkommen, desto größer ist das Risiko

Und Ostern wollen sich die meisten, die wir in unserem Video befragen, auch an all diese Regelungen halten. Und einige geben durchaus auch zu, dass sie die Regeln nicht so ganz befolgen werden. Gar nicht schön, findet Hygieniker, Dr. med. Georg-Christian Zinn, Direktor Hygieneinstitut Bioscientia: “Wir müssen sagen, auch wenn wir Sehnsucht nach unseren Lieben haben, je mehr Menschen zusammenkommen, desto größer ist das Risiko. Also Familientreffen sind genauso vorsichtig zu genießen wie letztes Weihnachten oder auch letztes Ostern, insofern also auch bitte nur das, was unbedingt notwendig ist, wirklich machen.”

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Diese Bußgelder drohen

Außerdem droht bei Regelbruch eine Strafe, wenn die Übeltäter erwischt werden, weiß Nicole Mutschke: “Was einem droht, wenn man gegen die Coronaverordnungen verstößt, das ist auch nicht ganz leicht zu finden, aber in Bayern zumindest relativ klar geregelt, verstößt man da gegen die Kontakt-Beschränkungen, trifft zu viele Personen, dann drohen 250 Euro Bußgeld.”

Das kann also ganz schon teuer werden. Informieren Sie sich besser genau über die für sie geltenden Regelungen, denn Unwissenheit schütz ja bekanntlich nicht vor Strafe. Es hilft also nichts, zu sagen: Mein Name ist Hase, ich weiß von nichts.

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