„Avantasia“: „Wir sitzen weltweit in einem Boot“

Tobias Sammet arbeitet mit seinem Metal-Projekt „Avantasia“ an einem neuen Album.

Inwiefern das Corona-Virus die Stimmung beeinträchtig, dazu sagte er im Interview mit der „Fuldaer Zeitung“: „Für niemanden ist die Situation einfach. Ich selbst wurde mit 21 Jahren zum Profimusiker, als ich mit meinem ersten Avantasia-Plattenvertrag mein erstes Geld verdiente. Das war im September 1999. Meine Kollegen sind zum Teil sogar seit über 40 Jahren am Start. Und plötzlich wird der Fortbestand unseres beruflichen Lebensinhalts durch ein Virus infrage gestellt. Da sitzen wir weltweit in einem Boot. Die meisten in unserer Avantasia-WhatsApp-Gruppe begegnen der Sache mit Galgenhumor. Und einige schauen dabei auch mit Bewunderung auf Deutschland, weil unsere Regierung hier eben doch sehr vieles vergleichsweise gut macht. Das wird von uns Deutschen leider oft übersehen.“

Außerdem verriet er, sollte er für sein Musikprojekt das Thema Corona wählen, wen er sich als Part des Virus vorstellen könnte. Dazu sagte er: „Alice Cooper vielleicht, der hat Humor, der würde sowas vielleicht sogar machen. Auf meinem „Scarecrow“-Album hat er ja damals eine ziemlich kauzige Nummer gesungen. Wobei, ein Album zum Thema Corona wäre mir zu doof. Ich kann das Wort schon nicht mehr hören.“

Foto: (c) LooMee TV

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