Bittere Niederlage: Deutschland landet beim ESC 2022 auf dem letzten Platz

  • Bittere Niederlage für Malik Harris beim ESC 2022.
  • Der deutsche ESC-Teilnehmer landet auf dem letzten Platz.
  • Derweil gehen die Veranstalter Hinweisen auf mögliche Manipulationen beim zweiten Halbfinale nach.

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Deutschland ist beim Eurovision Song Contest (ESC) 2022 auf dem letzten Platz gelandet. Der Song von Malik Harris hat in der Abstimmung der Fachleute keinen einzigen Punkt erhalten. Auch in der Zuschauerabstimmung erhielt Deutschland nur magere sechs Punkte. Die Bundesrepublik war damit das einzige Land unter den 25 Finalisten, die in der Nacht zu Sonntag keine Stimme aus einer Jury bekommen hat. Harris lag mit seinem Song „Rockstars“ damit auf dem letzten Platz.

Die Ukraine hat den Eurovision Song Contest gewonnen. Die Gruppe Kalush Orchestra setzte sich mit dem Hip-Hip-Song „Stefania“ im italienischen Turin gegen 24 Künstler und Bands durch.

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ESC-Veranstalter: Unregelmäßigkeiten bei Jury-Abstimmung

Nach dem Eurovision Song Contest in Turin gehen die Veranstalter Hinweisen auf mögliche Manipulationen beim zweiten Halbfinale nach. In sechs Ländern seien Unregelmäßigkeiten bei der Jury-Abstimmung festgestellt worden, teilte die Europäischen Rundfunkunion EBU in der Nacht zum Sonntag mit. Ländernamen wurden zunächst nicht genannt. Es sei stattdessen in den betroffenen Ländern ein Mittelwert aus den Punkten von anderen Staaten gebildet worden, die ähnlich abgestimmt hätten. Details wurden nicht genannt.

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„Die EBU nimmt alle mutmaßlichen Versuche, die Abstimmung beim Eurovision Song Contest zu manipulieren, äußerst ernst“, hieß es in einer Mitteilung. Die Rundfunkunion habe das Recht, die betroffenen Stimmen zu entfernen – auch wenn diese den Ausgang beeinflussten.

Bei dem zweiten Halbfinale am Donnerstag hatten sich weitere zehn Länder für die Endrunde am Samstag mit dann insgesamt 25 Teilnehmern qualifiziert: Finnland, Polen, Belgien, Schweden Estland, Aserbaidschan, die Tschechische Republik, Rumänien, Serbien und Australien. © dpa

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