Das sagen Seiler und Speer über ihr drittes Album “Für immer”

Seiler und Speer geben wieder gemeinsam mit LaBrassBanda ein Konzert in München – aber es dauert noch.

Ein One-Hit-Wonder sind Seiler und Speer schon lange nicht mehr. Die beiden Österreicher sind mit ihrem dritten Album "Für immer" in ihrer Heimat auf dem ersten Platz der Charts gelandet und haben auch in Bayern ein Riesenpublikum.

Nach dem sommerlichen Erfolg auf dem Königsplatz mit LaBrassBanda gibt es ab heute schon die Karten für das nächste bayerisch-österreichische Doppelkonzert, das aber erst im Dezember 2020 in der Olympiahalle stattfindet.

AZ: Beim ersten Album haben Sie gesagt: "Scheißegal wie es klingt". Das war aber jetzt nicht mehr der Ansatz, oder?
Seiler: Ich glaube, da hat sich der Maßstab geändert. Aber ehrlich, das zweite Album ist das schwierige, jetzt beim dritten ging alles locker flockig.
Speer: Also wenn man es beim dritten Album noch nicht kapiert hat, dann kann man einpacken.

Sie wissen ja jetzt, dass sie "für immer" Musiker bleiben werden, aber einen klaren Stil haben sie nicht definiert.
Seiler: Also das Album ist stilistisch sehr gemischt und auch relativ nachdenklich. Das war jetzt halt die Phase, es kann aber ruhig mal wieder ein fetziges Album kommen.
Speer: Live spielen wir schon mit einem Blasquartett, die machen ordentlich Druck. Aber eigentlich hat das vor allem steuerliche Gründe, damit wir mehr absetzen können.

Speer: "Wir machen, was wir wollen"

Aha, das Album ist ja auch teurer und aufwändiger produziert.
Seiler: Zumindest haben wir mehr ausgegeben als früher. Das war damals schon sehr sparsam produziert, aber wir hatten halt kein Geld, wir kommen von der Straße.

Auf ihrer Homepage gibt es T-Shirts mit dem Aufdruck "Austropop", das bedeutet doch eigentlich nichts, oder?
Seiler: Das bedeutet gar nichts, aber man weiß schon mal die Himmelsrichtung. Wir bedienen auch kein Genre, der rote Faden ist der Dialekt bei uns. Musikalisch haben wir Rap, Reggae, Balladen, wir können sowieso machen, was wir wollen.
Speer: Wir machen ja auch, was wir wollen.

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