"Bares für Rares": Kleiner Makel führt zu Mega-Wertverlust

Bei Bares für Rares hofft jeder auf den großen Gewinn: Das Ehepaar Müller hatte sich aus Würselen auf den Weg zu dem Verkaufsformat gemacht, um eine alte Radierung zu verkaufen. Die soll von der bekannten Künstlerin Käthe Kollwitz stammen und zeigt eine für sie typische Darstellung einer Frau mit gesenktem Kopf. Anfänglich sind die beiden noch guter Dinge. Doch das ändert sich während der Begutachtung durch einen Experten.

Denn der Fachmann Colmar Schulte-Goltz (47) hat schlechte Nachrichten für die potenziellen Verkäufer: Das mitgebrachte Bild gehe zwar auf eine Originalradierung der Künstlerin von 1905 zurück, aber ein winziger Prägestempel rechts unten entlarve es als einen Kunstdruck aus den 1970er-Jahren. Fieses Detail: Am unteren Bildrand steht “Original Radierung” mitsamt Kollwitz’ Signatur, weil auch das als Teil des ursprünglichen Kunstwerks zu einer Kopie gehört. Im Händlerraum sorgte Julian Schmitz-Avila (34) dann für den Schock: “Den Preis für Originale haben wir eben mal kurz recherchiert, das geht so bei 25.000 Euro los.”

Bares gab es für das doch nicht so rare Stück dann trotzdem. Hiobsbote Julian bot letztlich immerhin 320 Euro für den Kunstdruck. Nach kurzem Zögern des Ehepaares erhielt er dafür auch den Zuschlag. Was nach dem Verkauf mit den Antiquitäten passiert, zeigt das ZDF in einer neuen Spin-off-Show.


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