"Batman", "Top Gun", "Avatar": Die Kino-Blockbuster 2022

"Batman", "Top Gun", "Avatar": Die Kino-Blockbuster 2022

Leinwand-Vorfreude

Das neue Kinojahr bricht an und wenn die Corona-Pandemie der Kinoindustrie nicht noch einmal jäh in die Parade fährt, bieten die kommenden zwölf Monate großartige Popcorn-Unterhaltung von „The Batman“ im Frühjahr über „Mission: Impossible 7“ im Sommer bis hin zu „Avatar 2“ im Dezember.

Die folgende Auswahl enthält die bedeutendsten Starts pro Monat. Aber Achtung: Einige der angegebenen Kinotermine für Deutschland sind vom angekündigten US-Start abgeleitet. Angesichts der Corona-Lage kann es zudem weiterhin zu kurzfristigen Verschiebungen der Starttermine kommen.

Das Kinojahr 2022 geht am 6. Januar mit einer Fuhre neuer Filme los. Der Startschuss fällt unter anderem mit „The King’s Man: The Beginning“, der wie viele andere Streifen mehrfach verschoben wurde. Darin werden die Anfänge des Geheimbundes gezeigt, den Kinogänger dank der „Kingsman“-Filme von 2014 und 2017 bereits kennen. Eine Woche später müssen dann Neve Campbell, Courteney Cox und mehr in „Scream“ zum nunmehr fünften Mal vor dem Ghostface-Killer flüchten.

Dem Vernehmen nach gute Chancen auf einen Goldjungen kann sich derweil Kirsten Stewart im kommenden Jahr ausrechnen. Ebenfalls im Januar startet der Film „Spencer“, in dem sie Lady Diana portraitiert. Düster wird es Ende Januar dank der Comic-Verfilmung „Morbius“ mit Oscarpreisträger Jared Leto. Er spielt darin den Biochemiker Michael Morbius, der an einer seltenen Blutkrankheit leidet. Das Heilmittel, das er für sich entwickelt, verwandelt ihn zu einem Vampir-Wesen.

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Im Februar meldet sich Katastrophen-Fetischist Roland Emmerich zurück – und lässt in „Moonfall“ standesgemäß mal eben den Mond auf die Erde krachen. Mit „Tod auf dem Nil“ erscheint zudem nach „Mord im Orient-Express“ eine weitere Neuverfilmung eines Krimi-Klassikers von Agatha Christie. Einmal mehr führte Kenneth Branagh Regie und schlüpfte zudem in die Hauptrolle von Meisterdetektiv Hercule Poirot.

Fans der erfolgreichen Videospiel-Reihe „Uncharted“ können sich im Februar auf die gleichnamige Verfilmung freuen. Marvel-Star Tom Holland spielt darin Abenteurer Nathan Drake, sein Mentor Sully wird von Mark Wahlberg verkörpert. Eine Geschichte, die auf wahren Begebenheiten basiert, liefert „King Richard“ mit Will Smith. Er verkörpert in dem Streifen Richard Williams, den Vater der berühmten Tennisstars Venus und Serena Williams.

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Neues Jahr, neuer Batman! Im März wird Robert Pattinson seinen großen Auftritt als dunkler Ritter von Gotham City hinlegen. Zu tun bekommt er es unter anderem mit den Schurken Oswald Cobblepot aka der Pinguin (Colin Farrell) und Edward Nashton aka Riddler (Paul Dano). Ebenfalls im März startet der Rache-Thriller „The Card Counter“ von Paul Schrader und mit Oscar Isaac und Willem Dafoe.

Der März changiert außerdem zwischen nobel und vulgär. Am 17. startet einerseits der zweite Kinofilm zur beliebten Serie „Downton Abbey“, der „Eine neue Ära“ verheißt. Andererseits kehren mit „Jackass Forever“ die Knallköpfe um Johnny Knoxville auf die Leinwand zurück – und mit ihnen das derbe Chaos.

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Der erste Kinoauftritt von Segas Videospielfigur „Sonic the Hedgehog“ wurde 2020 zum Überraschungserfolg. Teil zwei wird im April über die Leinwand flitzen. Rasant wird es auch im Action-Thriller „Bullet Train“ zugehen. Die Verfilmung des gleichnamigen japanischen Romans wartet mit einem Star-Ensemble auf – Brad Pitt, Lady Gaga, Sandra Bullock und Michael Shannon, um nur einige zu nennen.

Von einem fantastischen Cast zu „Phantastische Tierwesen – Dumbledores Geheimnisse“: Das neue Filmkapitel aus dem „Harry Potter“-Universum wird einmal mehr Eddie Redmayne als Newt Scamander und Jude Law als jungen Albus Dumbledore zeigen. Statt Johnny Depp wird darin jedoch Mads Mikkelsen den Schurken Gellert Grindelwald verkörpern. Realismus statt Zauber bietet das Drama „Thirteen Lives“ von Ron Howard. Es erzählt die wahre Geschichte der Rettungsaktion in der Tham-Luang-Höhle 2018, bei der eine Jugend-Fußballmannschaft und ihr Trainer von Wassermassen eingeschlossen wurden.

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Eine satte Dosis Marvel-Action verabreicht im Mai „Doctor Strange in the Multiverse of Madness“. Einmal mehr muss sich Benedict Cumberbatch als der Sorcerer Supreme mit den Tücken von Raum und Zeit herumschlagen – und sich nebenbei eines ehemaligen Freundes erwehren, der zur Gegenseite übergelaufen ist. Mit ganz anderen Dingen sieht sich Reese Witherspoon als kunterbunte Anwältin Elle Woods in „Natürlich blond – Teil 3“ konfrontiert.

Tom Cruise führt der Mai derweil nach über drei Jahrzehnten zurück in die „Danger Zone“. Einmal mehr muss er als US-Luftwaffen-Haudegen Pete Mitchell in „Top Gun: Maverick“ den Tag retten. Gleiches gilt für John Wick alias Keanu Reeves, der – unter Vorbehalt – ebenfalls im Mai mit seinem vierten Rachefeldzug zurück auf die Leinwand kommen soll.

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Im Juni erwachen dank „Jurassic World – Ein neues Zeitalter“ einmal mehr die Dinosaurier zu neuem Leinwand-Leben. Neben Chris Pratt werden darin auch die „Jurassic Park“-Urgesteine Sam Neill und Jeff Goldblum mit von der Partie sein. Der Animationsfilm „Lightyear“ wird im Juni derweil die Entstehungsgeschichte von Astronauten-Spielfigur Buzz Lightyear aus dem „Toy Story“-Universum erzählen.

Es bleibt zunächst familienfreundlich – dafür sorgen gelbe Kult-Chaoten. Nein, nicht „Die Simpsons“, die „Minions“ sind zu zweiten Mal los. Wer auf erwachsenere Komik mit einer Prise Romantik steht, kann sich ebenfalls im Juni den Film „Shotgun Wedding“ mit Jennifer Lopez und Josh Duhamel vormerken.

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Im Wirbel zwischen „Love and Thunder“ findet sich im Juli der Marvel-Halbgott Thor (Chris Hemsworth) wieder. Ein Co-Star könnte ihm im Film von Oscarpreisträger Taika Waititi aber glatt die Show stehlen: Rückkehrerin Natalie Portman wird darin nicht nur erneut Jane Foster mimen, sondern durch übernatürliche Kräfte auch zu „Mighty Thor“ mutieren – mit ähnlichen Kräften wir ihr Ex…

Apropos bärenstark: Sein Comicfilm-Debüt darf Superstar Dwayne Johnson ebenfalls im Juli feiern. Er wird in „Black Adam“ zum titelgebenden Antihelden, der allerdings nicht im Marvel-Universum sein (Un-)Wesen treibt. „Black Adam“ ist Teil der DC-Familie und der vermeintliche Gegenspieler von Superheld Shazam. Ein weiterer Comic-Neuling in „Black Adam“: Ex-Bond Pierce Brosnan, der in die Rolle von Doctor Fate schlüpft.

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Ein neues Abenteuer zwischen Kulinarik und Kriminalität gibt es im August mit „Guglhupfgeschwader“. In der Verfilmung des gleichnamigen Romans von Rita Falk schlüpft einmal mehr Sebastian Bezzel in die Rolle des kauzigen Dorfpolizisten Franz Eberhofer. Es ist die bereits siebte Verfilmung aus der beliebten Eberhofer-Saga.

Internationale Stars bietet im August derweil der Film „The Man From Toronto“. Der Actionstreifen von „The Expendables 3“-Regisseur Patrick Hughes versammelt unter anderem Woody Harrelson, Kaley Cuoco und Kevin Hart vor der Kameralinse und verrät allein schon mit der Besetzung den zu erwartenden Ton des Streifens. Die Handlung: In einem Airbnb wird ein Mann mit einem Auftragsmörder verwechselt…

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Eine weitere deutsche Buchverfilmung gibt es im September zu sehen. Marc-Uwe Klings Kultkänguru feiert mit „Die Känguru-Verschwörung“ sein Leinwand-Comeback. Dabei geht es raus aus Berlin und auf einen Roadtrip quer durchs Land. Mit im Reisebeutel des Kängurus: Gewohnt zynische Sprüche, Sozialkritik und Situationskomik.

Wird Tom Cruise im September 2022 endlich auf seine siebte „Mission: Impossible“ gehen dürfen? Eigentlich sollte IMF-Agent Ethan Hunt schon im Sommer 2021 auf die Leinwand kommen, wegen Corona und diversen Problemen bei den Dreharbeiten soll es nun der kommende Sommer richten. Wie bei den beiden Vorgängern zeichnet einmal mehr Christopher McQuarrie als Regisseur verantwortlich.

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Einmal mehr wird auch der kommende Oktober im Zeichen von Killer Michael Myers stehen. Mit „Halloween Ends“ findet die neue Trilogie ihr großes Finale. Und Jamie Lee Curtis als Ex-Babysitterin Laurie Strode endlich ihren Frieden vom Maskenmörder? Fans des optisch beeindruckenden Animationsfilms „Spider-Man: A New Universe“ bekommen im Oktober außerdem ein neues Abenteuer von Teenager Miles Morales aka Spider-Man serviert.

Michael Bully Herbig widmet sich derweil im Film „Tausend Zeilen“ dem realen Skandal um „Spiegel“-Reporter Claas Relotius, der es bei seinen preisgekrönten Reportagen nicht so mit der Wahrheit hatte. Der Film basiert auf dem Buch „Tausend Zeilen Lügen“ von Juan Moreno, Elyas M’Barek spielt die Hauptrolle.

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Es bleibt dabei – Comics bestimmen auch im neuen Jahr das Kinogeschehen. Im November wird „The Flash“ die Flagge für DC hochhalten. Besonders gespannt sind dabei alle Fans von Michael Keatons Batman, der im Film sein Comeback als gealterter „Dark Knight“ feiern wird.Mit trauriger Nostalgie wird hingegen der Marvel-Blockbuster „Black Panther – Wakanda Forever“ erwartet. Ohne Hauptdarsteller Chadwick Boseman, der 2020 im Alter von nur 43 Jahren seinem Krebsleiden erlag, wird aus Respekt für den Verstorbenen auch König T’Challa alias Black Panther nicht mehr zurückkehren. Doch wer kann ihm auch nur annähernd das Wasser reichen?

Eine gänzlich andere Art der Action bietet der nunmehr dritte „Rocky“-Ableger „Creed 3“. Einmal mehr wird darin Michael B. Jordan als Adonis Johnson die Boxhandschuhe schnüren. Neu ist, dass er auch als Regisseur das Zepter übernimmt. Keine Rolle mehr wird dem Vernehmen nach hingegen Sylvester Stallone spielen – die Geschichte von Rocky sei nach „Creed II“ endgültig auserzählt.

Übersicht:

Der Dezember 2022 hat bislang nur einen erwähnenswerten Film zu bieten – aber was für einen! Geplant ist, dass zum Abschluss des kommenden Jahres die erste von mehreren „Avatar“-Fortsetzungen ihren Weg ins Kino findet. Dank eines Re-Releases erkämpfte sich der Sci-Fi-Epos von James Cameron den Titel als erfolgreichster Film aller Zeiten von „Avengers: Endgame“ zurück, fast 2,85 Milliarden US-Dollar spielte er ein. Ob „Avatar 2“, erneut mit Sam Worthington, Zoe Saldana und Sigourney Weaver in den Hauptrollen, dies noch toppen kann?

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