Depp-Prozess: Hat Amber Heards Schwester gelogen?

Der aufwühlende Prozess, in dem sich Johnny Depp und Amber Heard gegenseitig der häuslichen Gewalt bezichtigen, geht in eine weitere Runde.

Neue Wendung in Johnny Depps (57, "Fluch der Karibik") Prozess gegen eine englische Zeitung, der zu einem weiteren Rosenkrieg gegen seine ehemalige Ehefrau Amber Heard (34) ausgeartet ist: Depps Anwalt soll ein Video vorgelegt haben, das angeblich eine gewaltsame Attacke Heards auf ihre Schwester Whitney Henriquez belegen soll. Das berichtet der britische "Guardian". Der Clip sei der Seite des Schauspielers am Donnerstagabend anonym per E-Mail zugespielt worden.

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Henriquez hatte vor Gericht zuvor ausgesagt, dass sie noch nie von der Schauspielerin angegriffen worden sei. Depps Anwalt habe daraufhin am Freitag behauptet, dass Heards Schwester die Beweislage zugunsten der 34-Jährigen verfälscht habe. Das Video soll demnach beweisen, dass die Schauspielerin in der Vergangenheit nicht nur gegenüber Depp gewalttätig geworden sei.

Eine "kritische" Zeugin

Die Verlässlichkeit Whitney Heards als Zeugin bezeichnete der Anwalt daraufhin laut dem Bericht als "kritisch". In ihrer Aussage hatte die Schwester der Schauspielerin unter anderem auch erklärt, dass sie gesehen habe, wie Depp seine Ex-Frau angeblich "wirklich hart auf den Kopf" geschlagen habe. Heard soll demnach nur ein einziges Mal handgreiflich geworden sein – weil sie Henriquez helfen wollte, die bei einem Vorfall im März 2015 von Depp gepackt worden sei.

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