Ehrliche Worte über ihre dritte Schwangerschaft

Es war die Überraschungsnachricht der letzten Tage: Janni Hönscheid, 30, ist wieder schwanger. Nach Emil-Ocean, drei, und Yoko, eins, komplettiert bald ein drittes Kind die Familie. Dass sie irgendwann einmal zu fünft sein würden, das wussten Janni und ihr Mann Peer Kusmagk, 45, schon "als wir uns kennenlernten nach kurzer Zeit", so sagt die Surferin. Und dennoch waren beide überrascht vom Timing – "gerade in dieser verrückten Zeit". 

Im Gespräch mit GALA verrät Janni mehr Details über ihre dritte Schwangerschaft!

GALA: Erst einmal: Wie geht es dir denn in der dritten Schwangerschaft bisher?

Janni Hönscheid: Vielen Dank der Nachfrage – gerade geht es mir eigentlich ziemlich gut. Die ersten drei Monate hatte ich ziemlich doll mit Übelkeit und extremer Müdigkeit zu kämpfen. Es ist unglaublich, was unsere Körper alles leisten. Ich bin total dankbar, dass es mir nun besser geht und ich die Schwangerschaft endlich mehr genießen kann.

Ein drittes Kind! Welch schöne Überraschung! War es auch für Euch eine Überraschung oder hattet Ihr weiteren Familienzuwachs geplant?

Wir wussten irgendwie schon als wir uns kennenlernten nach kurzer Zeit, dass wir drei Kinder haben würden und ich habe gespürt, dass da eine weitere Energie ist, die zu uns möchte. Das Timing war allerdings dann schon irgendwie überraschend – gerade in dieser verrückten Zeit.

Du warst ja jetzt acht Wochen ohne Deinen Mann – Wie hat Peer die tollen Neuigkeiten aufgenommen?

Peer hat sich riesig gefreut. Er geht total auf in seiner Rolle als Vater und ist einfach total motiviert, psychisch und körperlich in der besten Verfassung zu sein, um die Verantwortung zu übernehmen – es ist echt schön.

Janni Hönscheid: “Es ist total normal, auch mal überfordert zu sein”

Als Du so lange alleine warst, bist Du ja das eine oder mal an deine Grenzen gestoßen. Hast Du Respekt vor der Herausforderung eines weiteren Kindes?

Ich finde es total wichtig, auf Social Media zu kommunizieren, wie es wirklich ist, mit allen Höhen und Tiefen. Ich fand den Winter tatsächlich sehr hart und die Umstände waren alles andere als einfach. Durch den Lockdown fielen alle schönen Unternehmungen und Beschäftigungen weg, die wir sonst gerne mit den Kindern unternehmen. Zudem haben wir bei unserer Wohnung in Potsdam die gesamte Zeit auf einer Baustelle gelebt, die sich durch die Pandemie verzögert hat, und wir wurden ständig von Baulärm geweckt. Ich habe natürlich dazu oft das Meer vermisst und meine beste Freundin in Spanien. 

Die Pandemie hat uns auf psychischer Ebene ziemlich mitgenommen und viele Menschen aus unserem Umfeld hatten viele Schwierigkeiten … Natürlich ist man dann oft an seinen Grenzen und ich finde es total normal, auch mal überfordert zu sein. Ich frage mich eher, was verkehrt ist mit unserer Gesellschaft, dass man auf andere dann mit dem Finger zeigt statt Unterstützung anzubieten und menschlich zu sein. Es würde uns allen gut tun, wenigstens in dieser Zeit mal etwas Verständnis zu zeigen und zusammenzuhalten.

Wisst Ihr das Geschlecht schon oder lasst Ihr euch überraschen?

Das Geschlecht haben wir uns auf einen Zettel schreiben lassen und es ist in einem Umschlag verpackt in meiner Handtasche… Wir wissen noch nicht genau, wie wir es machen wollen. Es ist auf jeden Fall ganz schön schwer, nicht einfach drauf zu schauen. Aber es soll ein besonderer Moment werden. Vielleicht lassen wir uns aber auch bei der Geburt überraschen.

Bei den Namen von Emil-Ocean und Yoko habt Ihr ja wahnsinnig viel Kreativität bewiesen. Dürfen wir uns auch bei Baby Nummer drei auf einen ausgefallenen Namen freuen?

Es geht uns nicht wirklich darum einen Namen zu finden, der ausgefallen ist. Die Namen unserer anderen beiden Kinder kamen irgendwie so zu uns und es fühlte sich richtig an, weil sie einfach zu ihnen passen. Emil-Ocean symbolisiert die Verbindung unserer zwei Welten, Emil steht für Großstadt und Berlin, Ocean für mein Element. Yoko bedeutet Sonnenkind, sie ist einfach ein Sonnenschein und das haben wir schon ganz früh gespürt … Wir sind selbst schon gespannt, was es für ein Charakter wird, der auf uns zukommt, und welcher Name es letztendlich wird.  

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Wie finden es Emil-Ocean und Yoko, dass sie bald große Geschwister werden?

Die beiden freuen sich riesig. Gerade Emil-Ocean ist natürlich super stolz und hat ja nun bereits viel Erfahrung. Er ist überzeugt davon, dass es ein Mädchen wird. Yoko findet mein Bäuchlein toll und liebt es, ihre Puppe im Kinderwagen zu schieben, auch sie wird eine wundervolle große Schwester für unser drittes Baby.

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