Historiker erklärt: Bizarre Eigenschaft macht Queen Elizabeth zur besten Monarchin des 2. Jahrtausends

Queen Elizabeth, 96, ist seit sieben Jahrzehnten das Aushängeschild der britischen Monarchie. Ihre eiserne Disziplin, ihre Moralvorstellungen und die Ehrfurcht gegenüber ihrer Lebensaufgabe prägen das Bild der Herrschaft. Doch es sind nicht diese Eigenschaften, die sie zur "besten britischen Monarchin" machen. Wie der Historiker Tom Holland beim "Chalke Valley History Festival" erklärte, ist es der Umstand, dass Queen Elizabeth "unendlich langweilig" ist. 

Historiker über Queen Elizabeth: „Sie ist unendlich langweilig“

Es ist das konsequente Schweigen der Monarchin, mit dem Holland seine Äußerung fundiert. "Sie sagt nie etwas Interessantes. Wir wissen, dass sie eine sehr geistreiche Frau ist, sehr klug. Sie hat ihre Langweiligkeit während ihrer gesamten Regierungszeit auf geradezu heroische Weise zur Schau gestellt", so der Historiker. 




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Was in den Augen des Historikers als Langeweile gilt, ist für Queen Elizabeth Disziplin. Die 96-Jährige regiert geradezu skandalfrei. Kam es doch zu einem Eklat innerhalb der Königsfamilie, vertraute Elizabeth auf ihr Prinzip des Schweigens. Wie die Queen sagen würde: "Never complain, never explain" – zu Deutsch: sich niemals beschweren und nie erklären. Die Monarchin stellt seit Beginn ihrer Regentschaft das Wohl und Überleben der Krone über ihren Stolz. 

Queen ist die Verkörperung der konstitutionellen Monarchie

Tom Hollands Aussage über die Monarchin ist keinesfalls despektierlich gemeint. So betont der Historiker, dass die Menschen nach dem Tod von Queen Elizabeth "eine erschütternde Wendung erleben werden". Für ihn ist die Einstellung der 96-Jährigen die Verkörperung der konstitutionellen Monarchie. Inwiefern Prinz Charles, 73, und später auch Prinz William, 40, dieses Inbild ausfüllen, ließ Holland offen.

Verwendete Quellen: dailymail.co.uk

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