J. K. Rowling erhält nach Trans-Kritik Morddrohungen

Reale Gefahr für die Fantasyautorin J. K. Rowling: Nachdem die „Harry Potter“-Schöpferin mit ihren Äußerungen über Trans-Menschen viel Kritik ausgelöst hat, häufen sich Drohungen Richtung der 56-Jährigen.

Viele Trans-Aktivisten werfen Rowling seitdem Transfeindlichkeit vor. Die Äußerungen der Autorin führten auch zu einem Zerwürfnis mit einigen Stars der „Harry Potter“-Filme, darunter Hauptdarsteller Daniel Radcliffe.

Rowling über Drohungen: „Könnte damit das Haus tapezieren“

Jetzt hat J. K. Rowling nach ihren umstrittenen Äußerungen erneut über das Thema gesprochen und erklärt, wie es ihr seit vergangenem Jahr ergeht. Dabei berichtete sie von unzähligen Morddrohungen, die sie erhalte. „Ich habe jetzt so viele Morddrohungen bekommen, dass ich das Haus damit tapezieren könnte“, schrieb die britische Schriftstellerin am Montag bei Twitter. Konkret kritisierte sie drei Trans-Aktivisten, die ihre persönliche Adresse veröffentlicht hatten.

Die 56-jährige „Harry Potter“-Autorin dankte der schottischen Polizei für ihre Unterstützung. Am Freitag hatten drei Aktivisten ein Foto bei Twitter veröffentlicht, auf dem sie vor Rowlings Haus in Edinburgh stehen und auf dem auch die Adresse zu sehen ist. Ein Polizeisprecher teilte mit, es seien Ermittlungen zu dem Fall im Gange. Die Twitter-Accounts der drei Aktivisten waren am Montag nicht mehr verfügbar.

Rowling wendet sich mit Botschaft direkt an Trans-Aktivisten

Es handele sich um „Einschüchterungskampagnen“ gegen sie und andere Frauen, die sich zu Geschlechterfragen geäußert hätten, erklärte Rowling. Sie lasse sich davon jedoch nicht einschüchtern. Auch wenn diese Bedrohungen jegliche Grenzen des Anstands verließen: Von Mord- über Vergewaltigungsandrohungen sei laut Rowling eine ganze Palette an wüsten Beschimpfungen bei ihr gelandet.

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Die Autorin wandte sich mit einer Botschaft direkt an die Trans-Aktivisten: „Vielleicht ist der beste Weg, zu beweisen, dass eure Bewegung keine Bedrohung für Frauen ist, indem ihr aufhört, uns zu stalken, zu belästigen und zu bedrohen.“

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