Johnny Depp: Amber Heard wollte durch ihre Ehe mit ihm berühmt werden

Johnny Depp soll der Überzeugung gewesen sein, dass seine Ex-Frau Amber Heard ihn nur geheiratet habe, um erfolgreich zu werden.

Auch am sechsten Prozesstag in der gerichtlichen Auseinandersetzung zwischen Johnny Depp (57, "Sleepy Hollow") und der britischen Zeitung "The Sun" geben zahlreiche Zeugen Geschichten aus Depps zutiefst dysfunktionalen, mittlerweile geschiedenen, Ehe mit Amber Heard (34, "London Fields") zu Protokoll. Depp soll zum Beispiel behauptet haben, Heard habe ihn nur geheiratet, weil sie "verzweifelt nach Erfolg und Ruhm" strebe. Außerdem berichtete eine Zeugin von üblen verbalen Entgleisungen und physischen Übergriffen Heards.

Für "The Rum Diary" standen Johnny Depp und Amber Heard gemeinsam vor der Kamera. Hier sehen Sie den Film.

Depp vertraute sich seinem Arzt an

An einem der ersten Prozesstage hatte Depp bereits behauptet, Heard habe 2015 in Australien zwei Wodkaflaschen nach ihm geworfen. Die zweite Flasche soll ihm die Fingerkuppe abgetrennt und "die Knochen zerschmettert" haben. Nach diesem Vorfall, den seine Ex-Frau abstreitet, hat sich Depp in einer Reihe von Textnachrichten offenbar seinem persönlichen Arzt Dr. David Kipper anvertraut, der heute vor Gericht aussagte und aus dessen Statement unter anderem die "Daily Mail" zitiert.

"Ich kann so nicht mehr leben", soll Depp Kipper geschrieben haben, kurz bevor der "Fluch der Karibik"-Star ins Krankenhaus gefahren sei. Er könne die "ständigen Beleidigungen" und die "erniedrigenden und herabwürdigenden" Äußerungen von Heard nicht mehr ertragen. Er sei "fertig" mit ihr, so Depp weiter. Außerdem warf er Heard vor, ihn nur deshalb "akquiriert" zu haben, weil sie verzweifelt nach Erfolg und Ruhm strebe. Sie sei "von sich selbst besessen" und "unfassbar ehrgeizig".

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