Katarina Witt spricht über ihre Millionengage für den "Playboy"

Katarina Witt ließ 1998 für das Männermagazin “Playboy” die Hüllen fallen. In einem Interview verrät sie nun, welche Gage sie aushandelte – und wie lange sie sich vor dem Cover-Shooting zierte.

“Zehn Jahre waren sie hinter mir her, bis ich mich für sie nackig gemacht habe. Und wenn man sein Fell schon zu Markte trägt, muss es sich lohnen”, sagt die heute 54-Jährige nun rückblickend. 

Weltweit ausverkauft: Witt war ein Verkaufsschlager

Dem amerikanischen “Playboy” seien die Rechte für die weltweite Vermarktung ihrer Bilder im Jahr 1998 eine siebenstellige Summe wert gewesen, erklärte die frühere Athletin. Wie hoch die Millionengage genau war, verrät Witt nicht. Zwischen einer und neun Millionen Dollar muss sie kassiert haben. “Es hat sich für sie definitiv gelohnt. Dieses Heft war gemeinsam mit dem Marilyn-Monroe-Titel das einzige, was jemals weltweit ausverkauft war.”

Katarina Witt: 1998 ließ sich die ehemalige Eiskunstläuferin für den "Playboy" ablichten. (Quelle: Playboy/Amazon.de)

Der heutige “Playboy”-Chefredakteur Florian Boitin berichtete aufgrund des Hypes um Wendler-Freundin Laura Müller Anfang des Jahres im Gespräch mit RTL: “Ein Vergleich verbietet sich, da wir die Vor-Internetzeit nicht mit heute vergleichen können. Allerdings ragt die Ausgabe mit Katarina Witt (12/1998) auch im Langzeitvergleich heraus. Diese Ausgabe war nicht nur in Deutschland ausverkauft und wird heute noch zu hohen Preisen bei Ebay gehandelt. Die Ausgabe war ein weltweiter Playboy-Bestseller.”

Trump wütend: “Das hat sein Ego nicht verkraftet”

Einer von Witts früheren Verehrern in Amerika war auch der jetzige US-Präsident Donald Trump. Witt soll die einzige Frau gewesen sein, die von ihm die Handynummer bekommen und nie zurückgerufen habe. “Meine freche Antwort, ‘Jemand muss doch mal den Anfang machen’, hat sein Ego damals wohl nicht verkraftet”, sagte sie. Die 54-Jährige hoffe, dass Alphatiere niemals aussterben werden, auf “egomanische Selbstdarsteller” könne die Welt allerdings verzichten.

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Ihr Job sei es heute, Katarina Witt zu sein. “Mir fällt keine bessere Berufsbezeichnung ein.” Mit “dem Unternehmen Katarina” zehre sie vom Erfolg der Vergangenheit, ohne in der Vergangenheit zu leben. Die Namens- und Persönlichkeitsrechte und damit die Marke “Kati Witt” habe sie durch ihre Anwälte schützen lassen.

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