Kobe Bryant (†41): Kann Absturzursache des Helikopters nie aufgeklärt werden?

Kobe Bryant (†41): Kann Absturzursache des Helikopters nie aufgeklärt werden?

Behörde veröffentlicht Bericht

Neuer Ermittlungsstand zum verheerenden Unfall ohne Überlebende: Rund zwei Wochen nach dem Helikopter-Absturz in der Nähe von Los Angeles, der neben Kobe Bryant (1978-2020) und seiner Tochter Gianna (2006-2020) sieben weitere Todesopfer forderte, veröffentlichte die Ermittlungsbehörde einen ersten Zwischenbericht zur Unfallursache. Wie das zuständige National Transportation Safety Board (NTSB) bekannt gab, wurden keine Anzeichen für einen möglichen Motorschaden gefunden.

Nebel schuld am Absturz?

Ein klassisches Motorversagen könne demnach ausgeschlossen werden. Außerdem habe man rund um die Unglücksstelle alle wesentlichen und relevanten Teile des abgestürzten Helikopters gefunden, die man zur weiteren Untersuchung benötige. Die Einzelteile ließen darauf schließen, dass der Antrieb des Hubschraubers zum Zeitpunkt des Unglücks tadellos funktionierte. Einen abschließenden Bericht zur genauen Unfallursache könne man frühestens in einem Jahr erwarten.

Auch die Behörde schließt nicht aus, dass die extremen Wetterbedingungen zum Zeitpunkt des Unfalls zum Absturz führten. Bereits kurz nach dem Unglück spekulierten zahlreiche Medien – teils gestützt durch Expertenmeinungen und Augenzeugenberichte -, dass Sichtbehinderung ein wahrscheinlicher Absturzgrund gewesen sein könnte. Demnach habe der Pilot möglicherweise wetterbedingt die Orientierung verloren. Zum Zeitpunkt des Absturzes waren dicke Nebelschwaden durch die Metropolregion Los Angeles gezogen.

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