"Mein Lehramtsstudium hat nichts gebracht"

Germanistik und Theologie auf Lehramt hat Mareile Höppner, 43, irgendwann einmal studiert – damit müsste sie für die aktuelle Situation des Homeschooling doch eigentlich bestens gewappnet sein. Von wegen! In der MDR-Sendung "Riverboat" berichtete das TV-Gesicht am Freitagabend (12. Februar), dass eher das Gegenteil der Fall ist.

Mareile Höppner versagt als Lehrerin ihres Sohnes

Mareile ginge es gerade wie vielen Eltern in Deutschland: Vor dem Arbeiten kommt die Heimarbeit. Und die sieht derzeit eben vor, dass Eltern ihren Kindern das beibringen, was sonst die Lehrer übernehmen. "Das ist ja im Moment auch ganz normal, dass ich vor dem Studio, vorm Texte schreiben und der Sendung noch ein Kind und Homeschooling habe", erklärte die 43-Jährige bei "Riverboat". Wie es im Hause Höppner dabei zugeht? Eher durchwachsen, scherzt die Moderatorin: "Das war natürlich […] eine sehr intensive Zeit, das ging, glaube ich, allen Eltern so."

“Ich hatte das Gefühl, mein Sohn unterrichtet mich”

Zwar sei sie in Germanistik und Theologie nicht ganz und gar unbewandert – immerhin hatte sie diese beiden Fächer einmal studiert – auf die jetzige Situation habe sie ihr Studium aber nicht vorbereitet, erklärt Mareile. "Nein. hat nichts gebracht." Vor allem ein Fach habe ihr schon immer Kopfzerbrechen bereitet, so sagt sie. Die Mathematik sei ihr einfach nicht gelegen: "Ich hatte manchmal das Gefühl, mein Sohn unterrichtet mich, weil er in Mathe verdammt gut ist und ich verdammt schlecht."

In Sachsen öffnen die Schulen wieder

Und so sieht sie es als absolute Befreiung, dass am heutigen Montag (15. Februar) die Schulen in Sachsen wieder öffnen dürften. "Ich habe wirklich liebevolle Gedanken an die Schule, die in Sachsen am Montag wieder starten soll." Klingt, als habe Mareile Höppner wirklich langsam genug davon, ihren Sohn daheim zu unterrichten. Mit ihren herrlich ehrlichen Worten dürfte die Moderatorin vielen Eltern aus der Seele sprechen.

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