Missbrauchsskandal: Prinz Andrew redet sich um Kopf und Kragen

Prinz Andrew hat abgestritten, in den Missbrauchsskandal um den US-Investmentbanker und Sexualstraftäter Jeffrey Epstein verwickelt zu sein. In einem unglücklichen Interview warf der Duke of York mehr Fragen auf, als er beantwortete.


Der zweitälteste Sohn der britischen Königin Prinz Andrew hat abgestritten, in den Missbrauchsskandal um den US-amerikanischen Investmentbanker und Sexualstraftäter Jeffrey Epstein verwickelt zu sein. Das sagte der Prinz in einem Interview mit dem Fernsehsender BBC. Konkret ging es um die Frage, ob der Prinz mit der damals minderjährigen Amerikanerin Virginia Giuffre Sex hatte. Giuffre musste nach eigenen Angaben für Epstein und dessen Umfeld als Sexsklavin arbeiten. Drei mal habe sie mit Prinz Andrew geschlafen, so die heute 35-Jährige. Prinz Andrew sagte, er könne sich nicht erinnern, Giuffre jemals getroffen zu haben. O-TON PRINZ ANDREW, DUKE OF YORK: “I have no recollection of ever meeting this lady.” Der Prinz sagte weiter, er sei niemand, der öffentlich Zuneigung zeige. Außerdem sei er an dem fraglichen Abend mit seiner Tochter in einer Pizzeria gewesen. Darüber hinaus habe er gar nicht schwitzend in einem Club mit Giuffre tanzen können, wie von ihr behauptet, so der Prinz. O-TON PRINZ ANDREW, DUKE OF YORK: “Ich habe eine etwas merkwürdige Krankheit: Ich konnte damals nämlich nicht schwitzen. Obwohl, ja, doch: Damals schwitze ich einfach nicht, weil ich einer Überdosis Adrenalin ausgesetzt war, als ich im Falklandkrieg beschossen wurde. Ich konnte einfach nicht schwitzen.” Das fast 50-Minuten lange Interview schlägt nun hohe Wellen in Großbritannien. Medien und Politiker bezweifelten die Glaubwürdigkeit der Aussagen. Der Duke of York habe außerdem in keiner Silbe Mitgefühl für die missbrauchten Frauen geäußert. Auch die Freundschaft mit Epstein, der sich im Sommer das Leben genommen hatte, habe er nicht bedauert.

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