Nach Shitstorm um GNTM-Aus von Kandidatin Maria: Das sagt Designerin Marina Hoermanseder

Nach ihrem Auftritt als Gast-Jurorin bei GNTM erlebte Designerin Marina Hoermanseder einen Shitstorm. DAS sagt sie im Interview mit “it’s in TV” zu dem Hate & zum Ausscheiden von Kandidatin Maria.

Die zweite Folge der aktuellen GNTM-Staffel hatte in den letzten Tagen noch einige Auswirkungen, mit denen man vermutlich nicht gerechnet hatte. Dass Kandidatinnen von “Germany’s next Topmodel” ausscheiden, gehört ganz entscheidend zum Format. Mit dem Abschied von der gehörlosen Kandidatin Maria wollten sich viele Fans aber offenbar nicht abfinden. Ein Shitstorm folgte und richtete sich gegen Gastjurorin Marina Hoermanseder. Im Interview mit “it’s in TV” äußerte sich die Designerin zu den Ereignissen.

Kein Foto wegen Outfit-Kritik bei GNTM? Darum wurde die Designerin angefeindet

Nach dem Entscheidungswalk, den die Model-Anwärterinnen in den Kreationen von Marina Hoermanseder absolvierten, gab es für die gehörlose GNTM-Kandidatin Maria kein Foto von Heidi Klum. Fans der Model-Anwärterin vermuteten einen bestimmten Grund: Maria äußerte Kritik an den Outfits der Designerin, die auch als Gast-Jurorin in der Folge von “Germany’s next Topmodel” dabei war. Die 35-Jährige wurde von der 21-Jährigen nämlich auf die aus ihrer Sicht nicht gut sitzenden Cups an dem Kleid angesprochen und erklärte der Kandidatin daraufhin, dass der Designer entscheide, was das Model zu tragen hat. Maria musste das Kleid trotzdem präsentieren, konnte beim Walk nicht überzeugen und ging bei der Foto-Vergabe leer aus. Es folgte: Ein heftiger Shitstorm gegen die österreichische Modemacherin.

„Haltlos und hasserfüllt”: Schock für Marina Hoermanseder nach „Germany’s next Topmodel”

Wegen der Fülle fieser Kommentare deaktivierte die Designerin zeitweise ihren Instagram-Account und auch ihr Postfach wurde mit Hassnachrichten regelrecht überflutet. Für Marina Hoermanseder war das ein Schock, auch in Anbetracht jüngster Ereignisse. Erst vor wenigen Tagen wurde die ehemalige GNTM-Kandidatin Kasia Lenhardt leblos in ihrer Wohnung aufgefunden. Viele Influencer sprachen sich daraufhin besonders deutlich gegen Hate und Mobbing aus. Die Designerin erklärte im Interview mit “it’s in TV”: “Überall hieß es, ‚stop hating’ und wir machen das nicht mehr und kein Cybermobbing und das Ganze. Und dann ist die nächste Folge ‚Germany’s next Topmodel’, drei Tage später, und die Leute sind genauso haltlos und hasserfüllt schon wieder.”

Gastjurorin stellt klar: Die Entscheidungen trifft GNTM-Chefin Heidi Klum

Marina Hoermanseder stellte außerdem klar, dass die finale Entscheidung über ein GNTM-Aus nicht bei den Gast-Juroren liegt, also in dem konkreten Fall Fotograf Rankin und ihr. So beschrieb sie das Vorgehen: “Rankin und ich haben beraten und es ist allen klar: Heidi ist der Boss! Heidi trifft die Entscheidungen. Und Rankin hat das Fotoshooting mit Heidi beurteilt, da war ich gar nicht. (…) Dann haben wir zu dritt natürlich den Walk beurteilt und der war nicht gut genug. Und da sind aber Kandidaten dabei, die echt echt gut sind und da hat’s einfach nicht gereicht. Und ich verstehe nicht, warum es heißt, dass ich die Mädchen fertig mache, wenn ich sage, dass es ein Beruf eines Models ist, das anzuziehen, was der Designer ihr gibt zum Anziehen, weil er sich was dabei gedacht hat.”
Klar sollte so oder so sein: Auch wenn Enttäuschung über das Ausscheiden der Lieblingskandidatin sicherlich verständlich ist, ist ein massiver Shitstorm sicherlich am Ende nicht der richtige Weg.

fcl1/fcl3/news.de

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