Oliver Stone: Kokain ist ‘eine Teufelsdroge’

Oliver Stone (74) ist seit Jahrzehnten eine feste Gr��e in Hollywood – unter anderem dank heutigen Filmklassikern wie “Wall Street” (1987) und “Platoon” (1986). In zwei neuen Interviews spricht der Regisseur nun �ber Drogenkonsum, Auswanderungspl�ne und dar�ber, dass er keine Spielfilme mehr drehen m�chte.

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Im Interview mit “Bild” spricht Stone unter anderem �ber seine Drogenvergangenheit. “Ich bereue nichts”, erkl�rt der Regisseur, der Kokain aber nicht mehr nehmen w�rde. Es handle sich dabei um eine “Teufelsdroge”, wie er auch in seinem Buch beschreibe. Er spricht von seiner neuen Biografie “Chasing the Light”, die er als “eine gute Abenteuer-Story mit H�hen und Tiefen” bezeichnet.

“Am Anfang ist es eine Spa�droge, eine Party- und Energiedroge”, erz�hlt Stone weiter. Mit der Zeit sp�re man aber, dass man sie brauche. Dies sei der Moment, an dem die Abh�ngigkeit beginne. Das sei es auch, “was du verhindern m�chtest. Und das ist hart. Menschen sehen diese Grenze nicht, wie auch ich sie nicht gesehen habe.” Zwar bereue er nichts, er habe aber auch gelernt, “dass mir das Zusammensein mit guten Menschen und meine Arbeit deutlich mehr Aufregendes im Leben beschert hat, als irgendeine Droge”.

Keine Filme mehr?

“Ich habe gen�gend Filme gedreht, und das hat viel Energie gekostet”, erkl�rt Stone unterdessen im Gespr�ch mit der “Augsburger Allgemeinen”. Aktuell gebe es kein Thema, “das mir unter den N�geln brennt”. Seinen Film “Snowden” (2016) habe er demnach nur gedreht, “weil ich die �ffentlichkeit f�r das Thema des �berwachungsstaats sensibilisieren wollte”. Einen Film zu realisieren, koste ihn ein bis zwei Jahre seines Lebens. Er habe deshalb “keine Motivation, mit 74 irgendetwas ohne gro�e Ambition zu drehen, nur um des Filmemachens willen”.

“In der Tat, das bin ich”, antwortet Stone auf die Frage ob er desillusioniert sei. Weiter erkl�rt er: “Ich w�rde gerne glauben, dass ich mit meiner Arbeit etwas Gutes tue. Ich wei� auch, dass sehr viele Menschen darauf positiv reagiert haben. Nur auf Regierungsebene �ndert sich nichts.”

Habe er denn jemals �berlegt, auszuwandern? “Nat�rlich habe ich das”, erwidert Stone. Er sei jedoch von Amerika gepr�gt und es sei dort “auch nicht so katastrophal, wie das teilweise von den Medien dargestellt wird”. Er wolle sich lieber f�r eine Ver�nderung einsetzen, denn in den USA lebten noch “viele gute Menschen”. Darum lohne es sich Stones Meinung nach auch, “f�r ein besseres Amerika zu k�mpfen”. Zudem glaube er, dass es ein Happy End geben k�nne.

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