Oprah-Interview fällt mit "Commonwealth Day"-Sendung zusammen

Im März 2020 hatten Prinz Harry, 36, und Herzogin Meghan, 39, den Commonwealth Day noch zusammen mit der Königsfamilie gefeiert. Die Teilnahme am traditionellen Gottesdienst in der Westminster Abbey war der letzte Auftritt der Susssexes  als Senior Royals. Die Stimmung bei den Windsors: verhalten bis frostig.

Die Königsfamilie muss wegen Corona umplanen

In diesem Jahr fällt der Termin in der Kirche wegen der Coronapandemie aus. Das melden die Verantwortlichen für die Westminster Abbey am 22. Februar. Das Alternativ-Programm heißt "A Celebration For Commonwealth Day" und wird am 7. März auf "BBC One" ausgestrahlt. Gezeigt werden eine Rede von Queen Elizabeth, 94, und Beiträge von Prinz Charles, 72, Herzogin Camilla, 73, Prinz William, 38, Herzogin Catherine, 39, und Gräfin Sophie von Wessex, 56.




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Termin-Clash bei den Royals

Royal-Fans wird auffallen: Für den 7. März ist schon eine andere Sendung angekündigt worden – und zwar das mit Spannung erwartete "intime Gespräch" von Prinz Harry und Herzogin Meghan mit Oprah Winfrey, 67. Gezeigt wird es auf dem US-Kanal CBS. Reiner Zufall oder Kalkül?

Fakt ist: Der Commonwealth Day hat seinen Ursprung im 19. Jahrhundert und wird seit 1973 an jeden zweiten Montag im März geeiert. Er ist einer wichtigsten Gedenktage der Welt und einer der wichtigsten Termine im Kalender der Queen. Warum? Die Königin ist das Oberhaupt des "Commonwealth of Nations", einer politischen Vereinigung aus 54 souveränen Staat. 

Haben Prinz Harry und Herzogin Meghan das mit Absicht gemacht?

"Wenn Harry und Meghan das Commonwealth interessiert, warum stimmten sie diesem Datum für ihr Oprah-Interview zu? Scheint mir eine kalkulierte Brüskierung zu sein", meint Royal-Kommentator Richard Eden von "Daily Mail" auf Twitter. 

Königshaus-Expertin Marlene Koenig antwortet, dass es nicht die Entscheidung der Sussexes gewesen sei, die Ausstrahlung auf den 7. März zu legen. Das habe CBS so entschieden, und zwar aus gutem Grund: Am Sonntagabend seien die Einschaltquoten in den USA am höchsten. Das will eine Userin nicht gelten lassen und merkt pointiert an: "Dann hätten sie den 14. März nehmen sollen."

Schon des Öfteren ist Prinz Harry und Herzogin Meghan vorgeworfen worden, die Zeitpunkte von Verkündungen und Auftritten bewusst zu terminieren – und zwar mit dem Ziel, die Aufmerksamkeit von anderen Mitgliedern der Königsfamilie abzulenken. Aber ist das in diesem Fall gerecht?

Kritik ist zweifelhaft

Nicht nur Harry und Meghan, auch das Königshaus hat sich für Sonntag – und damit den Tag vor dem Commonwealth Day – als Ausstrahlungsdatum entschieden. Vermutlich spekuliert man im Vereinigten Königreich ebenso auf hohe Zuschauerzahlen wie in den USA.

Plus: Die Sendungen laufen nicht zeitgleich. Prinz Harrys und Herzogin Meghans Interview wird am 7. März um 20 Uhr US-amerikanischer Ostküsten-Zeit ausgestrahlt. In England ist es dann 1 Uhr nachts am 8. März, viele Briten werden schlafen. Eine Umfrage zeigt: Viele haben gar keine Lust, sich Harry, Meghan und Oprah anzusehen. 

Für die Tageszeitungen wird es zu spät sein, das Oprah-Interview zu berücksichtigen. In den sozialen Netzwerken und Online-News-Portalen sieht das  anders aus. Man darf also vermuten, dass Prinz Harry und Herzogin Meghan in Sachen Aufmerksamkeit die Nase vorn haben werden. "Intime Gespräche" sind eben interessanter als Gedenktage … 

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