Oscar-Rekord: Keiner hat so oft verloren wie Glenn Close

Der Goldjunge soll einfach nicht ihr gehören! Am vergangenen Sonntag wurden in Los Angeles zum 93. Mal die begehrten Oscar-Trophäen verliehen. Zu den größten Abräumern des Abends gehörten die Macher des Films “Nomadland” – sie gewannen in den Kategorien “Bester Film”, “Beste Regie” und “Beste Hauptdarstellerin”. Doch eine besondere Schauspielerin ging dieses Jahr leer aus – und das nicht zum ersten Mal: Niemand wurde öfter als Glenn Close (74) für eine der begehrten Statuen nominiert – ohne je eine mit nach Hause nehmen zu dürfen!

Bei den diesjährigen Oscars war Glenn in der Kategorie “Beste Nebendarstellerin” für ihre Rolle in dem Film “Hillbilly Elegy” nominiert – den Preis heimste jedoch Yuh-Jung Youn (73) für ihre Leistung in “Minari” ein. Doch damit ist Glenn ein Rekord gelungen: Es war die achte Oscar-Nominierung einer noch lebenden Schauspielerin, die nicht in den Gewinn der Trophäe umgewandelt werden konnte.

Bereits kurz nachdem die Cruella-de-Vil-Darstellerin mit ihrer Schauspielkarriere gestartet war, erhielt sie 1982 für die Tragikomödie “Garp und wie er die Welt sah” ihre allererste Oscar-Nominierung als “Beste Nebendarstellerin”. In den folgenden Jahren konnte Glenn weitere große filmische Erfolge feiern und wurde von der Oscar-Acadamy regelmäßig auf die Nominierungsliste gesetzt. So konkurrierte die US-Amerikanerin nach oben genannter Produktion noch sieben weitere Male entweder als “Beste Hauptdarstellerin” oder als “Beste Nebendarstellerin” mit ihren Kollegen um den Goldjungen.

Ihre Rollen in “Eine verhängnisvolle Affäre”, “Gefährliche Liebschaften”, “Albert Nobbs” und “Die Frau des Nobelpreisträgers”, “Der große Frust” und “Der Unbeugsame” brachten der 74-Jährigen ebenfalls Oscar-Nominierungen – doch den berühmten Award konnte sie bisher nicht in Händen halten. Nichtsdestotrotz gewann Glenn im Laufe ihrer Karriere zahlreiche andere Preise. Unter anderem konnte sie jeweils drei Emmys, drei Golden Globes und den wichtigsten US-amerikanischen Theaterpreis – den Tony Award – entgegennehmen.


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