Prinz Harry: Darum soll er seinen Netflix-Millionen-Deal aufgeben

Eigentlich ist Prinz Harry, 37, in der Vergangenheit immer wieder vehement an der Seite seines Bruders Prinz William, 39, dafür eingetreten, das Andenken ihrer beider verstorbenen Mutter mit Achtung zu wahren. Doch nun scheint sich der jüngste Sohn von Prinz Charles, 72, plötzlich in Zurückhaltung zu üben, obwohl eine Freundin der Familie ein deutliches Signal gegeben hat, dass ausgerechnet seine Geschäftspartner von Netflix keine Skrupel bei der Darstellung von Prinzessin Diana, †36, kennen.

Prinz Harry: Enge Vertraute seiner Mutter Diana empfindet Darstellung als „respektlos“

Jemima Goldsmith, 47, galt zu Dianas Lebzeiten als eine ihrer engsten Vertrauten. Die Film- und Fernsehproduzentin hat bei der neuesten Staffel der Hitserie "The Crown" eine beratende Funktion eingenommen – und diese inzwischen empört wieder hingeschmissen. Sie verlangte sogar, ihren Namen aus dem Abspann entfernen zu lassen. Jemima erklärte demnach, die Geschichte ihrer Freundin sei nicht "so respektvoll oder mitfühlend erzählt worden, wie ich gehofft hatte". Sie soll verlangt haben, Spuren ihrer Mitarbeit an der Show verschwinden zu lassen, wie die "Sun" berichtet. 

Harry indes hat offenbar beschlossen, angesichts der Vorwürfe zu schweigen. Eine ungewöhnliche Entscheidung, kämpft Dianas Sohn doch immer wieder für die Bewahrung eines würdigen Andenkens seiner Mutter. Betrachtet man jedoch seine geschäftlichen Ambitionen, scheint er dieses Mal eine Ausnahme zu machen. Sein Millionen-Deal mit Netflix verbietet es ihm offenbar, Kritik zu üben und einzuschreiten.

Harry soll sein Schweigen brechen

"Er sollte den Deal zerreißen und für seine Mutter einstehen," findet Angela Levin, Autorin von "Harry: A Biography of a Prince". Harrys Schweigen stößt nicht nur bei vielen Diana-Fans, sondern auch bei ihr auf Verwunderung. "Was ist wichtiger? Geld oder seine Mutter zu verteidigen? Es ist erstaunlich, dass er seine Stimme nicht findet."

Die fünfte Staffel von "The Crown", die im November 2022 erscheinen wird, konzentriert sich auf Dianas letzte Jahre vor ihrem Unfall-Tod in Paris. Eine Rolle spielen dabei vor allem die Scheidung von Prinz Charles, ihre Beziehung mit dem Herzchirurgen Hasnat Khan, 63, und die Liaison mit dem Geschäftsmann Dodi Al-Fayed, 42. Auch ihr aufsehenerregendes BBC-Interview mit Martin Bashir, 58, wird angeblich mit der australischen Schauspielerin Elizabeth Debicki, 31, in der Rolle der betrogenen Ehefrau des britischen Thronfolgers in Szene gesetzt.

Aus dem Freundeskreis der Verstorbenen wurde bereits vor Drehbeginn Skepsis laut. Inzwischen schalten sich auch weitere Royal-Experten ein. Ingrid Seward vom "Majesty Magazine" übt harsche Kritik an Dianas Jüngstem: "Ich glaube nicht, dass Harry es versteht. Ich nehme an, als er den Deal mit Netflix abgeschlossen hat, hat er es nicht durchdacht – aber Meghan hätte es, sie ist kein Idiot." 

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