Prinz William: Er spricht mit George und Charlotte über Armut

Obwohl sich Prinz William und Herzogin Catherine, beide 37, extrem volksnah präsentieren und sich bemühen, eine ganz normale britische Familie zu sein, ist dem Paar bewusst, dass die gemeinsamen Kinder kein bürgerliches Leben führen können. Umso mehr bemühen sich die beiden, Prinz George, sechs, Prinzessin Charlotte, vier, und Prinz Louis, eins, so normal wie möglich aufzuziehen. Eine Art der Erziehung, die sich William bei seiner Mutter, Prinzessin Diana (†37) abschaute, wie er der britischen TV-Köchin und Buchautorin Mary Berry, 84, erzählte. 

Prinz William bringt Prinz George und Prinzessin Charlotte zur Schule

William und Mary Berry trafen sich in der Einrichtung “The Passage”, Londons  größtem Tageszentrum für Obdachlose und Schutzbedürftige, das täglich etwa 200 Menschen versorgt. Der Prinz kennt das Center schon lange: 1993 nahm Prinzessin Diana ihn und Bruder Prinz Harry, heute 35, das erste Mal mit in die Passage. “Sie [Prinzessin Diana, Anm. d. Red.] hat erkannt, dass es sehr wichtig ist, wenn man aufwächst – besonders in dem Leben, in dem wir groß geworden sind – dass man erkennt, dass das Leben außerhalb der Palastmauern stattfindet und dass man echte Menschen sieht, die mit echten Problemen zu kämpfen haben.” Seit seinem ersten Besuch in der Einrichtung kehrte William in unregelmäßigen Abständen wieder und übernahm im Februar diesen Jahres die Schirmherrschaft. Eine eindrückliche Arbeit, die er für wichtig hält und die er seinen Kindern schon früh nahebringen will. 

Herzogin Catherine

Sie geht auf Schwägerin Meghan zu

"It had a profound impact on me." — The Duke of Cambridge on the visits he made in his youth to the @PassageCharity with his mother Diana, Princess of Wales. Established in 1980, The Passage has helped over 130,000 people in crisis through its resource centre, homelessness prevention projects and two innovative accommodation services. The Duke first visited The Passage as a child in 1993 with his mother, and has made additional visits at various points over the last twenty-five years — in February 2019 he became Royal Patron of the Passage. Watch The Duke and Duchess of Cambridge join Mary Berry for #ABerryRoyalChristmas on @BBCOne at 8.30pm on Monday 16th December.

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Dafür nutzt er jede sich bietende Gelegenheit. Auf Mary Berrys Frage, ob der Prinz mit seinen Kindern über seine Gedanken zum Thema Armut und Obdachlosigkeit spreche, antwortet William: “Absolut und auf dem Schulweg, ich weiß, das klingt ein bisschen reumütig, aber auf dem Weg zur Schule – und bedenke, dass sie sechs und vier Jahre alt sind – wann immer wir jemanden sehen, der auf der Straße schläft, spreche ich darüber, weise darauf hin und erkläre, warum das so ist und sie sind sehr interessiert. Sie fragen dann: ‘Warum können sie nicht nach Hause gehen?'”

Royals und ihr gesellschaftliches Engagement

William verrät mit dieser Aussage nicht nur, dass er seine Kinder höchstpersönlich zur Schule fährt, sondern auch, dass Armut in der Familie Thema ist. Obwohl die Royals wohl keine Gefahr laufen, selbst auf der Straße zu landen, so legen William und Kate Wert darauf, ihren Kindern auch andere Lebensumstände zu zeigen. Und wer weiß, vielleicht gipfelt diese Art der Erziehung ja auch in ein paar Jahren in einer Schirmherrschaft, die George, Charlotte oder Louis für Menschen in Not übernehmen. 

Ihre Eltern sind auf jeden Fall die besten Vorbilder: Sowohl William als auch Kate setzen sich für zahlreiche Organisationen ein und machen mit ihren berühmten Namen auf die Projekte für Menschen aufmerksam. Auch darüber spricht William in dem kurzen Clip und verrät, dass das gesellschaftliche Engagement ein großes Thema bei ihm und seiner Ehefrau ist. Vor allem beim Thema Mental Health arbeiten die beiden Seite an Seite. Wie William Mary Berry verriet, sei Kate bei diesem Großprojekt die Drahtzieherin gewesen: “Wir teilen unsere Ideen, aber sie war diejenige, die die ganzen Projekte zur mentalen Gesundheit verknüpft hat. Sie hat bemerkt, dass meine, Harrys und ihre Arbeit zwar alle in verschiedene Richtungen gingen, aber alle auf mentale Gesundheit abzielten und sie war dann diejenige, die alle Punkte zusammen gezählt hat und sagte: ‘Wir sollten Mental Health angehen.'” 

Verwendete Quelle: Instagram

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