Sarah Ferguson packt aus: Psychischer Schaden durch ständige Diana-Vergleiche

Sarah Ferguson packt aus: Psychischer Schaden durch ständige Diana-Vergleiche

Rückblick auf ihre Zeit im Königshaus: Sarah Ferguson litt lange unter dem Perfektionsdruck

Sarah „Fergie“ Ferguson (61) war zehn Jahre mit Prinz Andrew (61) verheiratet und eine enge Vertraute von Lady Diana – wenn jemand die Schattenseite des royalen Lebens nachvollziehen kann, dann sie. Im Interview mit dem „People“-Magazin macht die Ex-Frau des Dukes von York das nun deutlich. Die 61-Jährige erinnert sich an die schwere Zeit im britischen Königshaus und spricht von ständigen Vergleichen mit Diana, ihrer Ehe mit Andrew und warum sie heute gestärkt auf ihre Vergangenheit zurückblicken kann.

„Und dann war da die fette, altbackene Fergie“

Die Mutter von Prinzessin Eugenie (31) und Beatrice (32) gesteht, dass sie jahrelang mit der „außergewöhnlichen Angst gekämpft hat, etwas falsch zu machen.“ Dazu habe die ständige Beobachtung der Boulevard-Presse maßgeblich beigetragen. „In den 80ern sah Diana wunderschön aus und dann war da die fette, altbackene Fergie“, erinnert sich die 61-Jährige an die damaligen Schlagzeilen. Die beiden Frauen seien als „Heilige und Sünderin“ gegeneinander ausgespielt worden, doch das sei ihnen zu dieser Zeit nicht bewusst gewesen. Der ständige Vergleich führte dazu, dass Fergie „psychische Probleme“ entwickelt habe, die sie nur mit viel Zeit und Mühe wieder losgeworden ist. Die Zweifach-Mama habe „jedes Wort geglaubt, das auf den Titelseiten stand“ und so mit einem kleinen Selbstwertgefühl zu kämpfen gehabt.

Beste Freundin von Lady Diana

Doch ihre Freundschaft zu Diana habe Fergie die Kraft gegeben, diese Herausforderung zu meistern: „Das Wichtigste war, zusammen stark zu bleiben – und das haben wir getan, egal, was irgendwer geschrieben hat.“ Ihre Erinnerungen an die Prinzessin der Herzen beschreibt Sarah durchweg positiv: „Wir waren beste Freunde, seit sie 14 und ich 15 war. Sie hat mir so viel vom öffentlichen Leben beigebracht. Wir hatten die unglaublichste Zeit zusammen“, schwärmt sie über die Mama von Prinz William (39) und Prinz Harry (36).

Nur gute Worte für Prinz Andrew

Und auch über ihren Ex-Mann hat die 61-Jährige nur positive Worte übrig. Trotz seiner angeblichen Freundschaft zu dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein († 66) und der vermeintlichen Verwicklung in den Missbrauch von Minderjährigen kann der Sohn der Queen (94) auf den Support seiner Ex-Frau zählen. Fergie beschreibt Andrew als einen „netten, guten Mann, der seit Anbeginn ein wunderbarer Vater für ihre Mädchen“ war. Die 61-Jährige verspricht: „Welchen Herausforderungen er sich auch stellen muss, werde ich immer zu den Co-Eltern stehen, die wir zusammen sind.“ Trotz der dunklen Zeiten zieht Fergie etwas Gutes aus ihrem Leben im Palast. Die Erinnerungen an die guten Menschen in ihrem Leben und die Erkenntnis, dass es heute nicht mehr nötig ist, perfekt zu sein. „Dass es reicht, einfach nur Sarah zu sein“, erklärt die 61-Jährige mit reinem Gewissen. (lkr)

Quelle: Lesen Sie Vollen Artikel