Sorge um Kanye West: Kim Kardashian veröffentlicht Statement

Kim Kardashian, 39, spricht erstmals offen über die bipolare Störung ihres Ehemannes Kanye West, 43.

Kanye West: Kim Kardashian äußert sich zu seiner bipolaren Störung

In ihren Instagram Stories am Mittwochnachmittag (22. Juli) bittet Kim Medien und Öffentlichkeit um Mitgefühl und Verständnis, um die schwierige Situation meistern zu können. “Wie viele von euch wissen, hat Kanye eine bipolare Störung”, eröffnet Kardashian ihr Statement. “Ich habe nie öffentlich darüber gesprochen, wie [die Erkrankung] uns zuhause betrifft, weil ich sehr beschützerisch bin, wenn es um unsere Kinder und Kanyes Recht auf Privatsphäre in Bezug auf seine Gesundheit geht.” Nun melde sie sich aber, um mit Stigmata und Irrglauben über psychische Gesundheit aufzuräumen.

Kanye Wests Krankheit “Unglaublich kompliziert und schmerzhaft”

Kardashian erklärt, dass jeder selbst Betroffene oder Familien mit Erkrankten wissen, “wie unglaublich kompliziert und schmerzhaft” es sein kann, eine derartige Störung verstehen zu wollen. Wer sich mit psychischen Erkrankungen auskenne, der wisse, “dass die Familie machtlos ist, außer der Betroffene ist minderjährig.” Der Erkrankte selbst müsse aktiv nach Hilfe suchen, egal wie sehr Familie und Freunde dies auch wollten.

Weiter bezeichnet Kardashian ihren Ehemann als “brillante, aber komplizierte Persönlichkeit”. Wer West genauer kenne, der wisse, dass seine Worte manchmal nicht mit seinen Absichten übereinstimmen. Der Rapper habe nicht nur mit dem Druck zu kämpfen, ein Künstler und Schwarz zu sein, er habe auch den schmerzhaften Verlust seiner Mutter Donda (1949-2007) erleben müssen. Druck und Isolation seien für ihn durch seine Störung noch sehr viel schlimmer. Gleichzeitig setze die Erkrankung nicht seine Träume oder kreativen Ideen außer Kraft, “egal wie groß oder unerreichbar sie für manche scheinen mögen”. Zuletzt bedankte Kardashian sich bei allen, die Sorge ausgedrückt hatten und für entgegengebrachtes Verständnis.

Kanye West spricht über Abtreibung und Scheidung

West, der Präsident der Vereinigten Staaten werden möchte, hatte zuvor unter anderem mit verwirrt wirkenden – und später wieder gelöschten – Tweets sowie einem umstrittenen Wahlkampfauftritt für Aufsehen gesorgt. Bei diesem hatte er am Sonntag (19. Juli) in einer Schutzweste und unter Tränen unter anderem darüber gesprochen, dass er seine Tochter North, sieben, abtreiben lassen wollte. Er habe sie “beinahe umgebracht”, seine Frau Kim habe das Kind aber beschützt. Einen Tag später legte er nach und erklärte auf Twitter, seine Frau Kim wolle ihn wegsperren. Damit nicht genug: Er habe sich zweimal von Kim scheiden lassen wollen, twitterte West am Mittwoch (22. Juli). Der Rapper soll sich derzeit auf seiner Ranch in Wyoming aufhalten.

In der Vergangenheit hat West auch selbst über seine Erkrankung gesprochen. Auf seinem Album “Ye” bezeichnete der Rapper im Jahr 2018 die bipolare Störung etwa als “Superkraft”. Nach eigener Aussage habe er Medikamente abgesetzt, da diese ihn in seiner Kreativität eingeschränkt haben sollen.

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