Uni-Bestechungsskandal: So will Felicity Huffman dem Knast entkommen

Schauspielerin Felicity Huffman versucht im Uni-Bestechungsskandal einer Gefängnisstrafe zu entgehen. Dafür hat sie nun prominente Unterstützung bekommen.

Schauspielerin Felicity Huffman (56, "Desperate Housewives") hatte sich im Mai im Uni-Bestechungsskandal für schuldig bekannt. Sie gab vor Gericht zu, im Jahr 2017 15.000 US-Dollar (rund 13.590 Euro) gezahlt zu haben, um ihrer ältesten Tochter einen Studienplatz zu erschleichen. Die Staatsanwaltschaft fordert nun eine einmonatige Gefängnisstrafe für die 56-Jährige sowie eine Geldstrafe in Höhe von 20.000 Dollar (rund 18.120 Euro), wie die Klatschseite "Page Six" der "New York Post" berichtet. Huffman wiederum sprach sich für ein Jahr auf Bewährung aus und hat sich prominente Unterstützung ins Boot geholt.

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So erklärt sie ihre Beweggründe

Felicity Huffman findet das Muttersein "verwirrend", zitiert "Page Six" aus einem Brief, den sie selbst verfasst haben soll und in dem sie dem Gericht ihre Beweggründe erklärt. Sie habe sich in ihrer "Verzweiflung, eine gute Mutter zu sein" eingeredet, dass sie durch ihr Handeln ihrer Tochter "nur eine faire Chance" verschaffe.

"Meine eigenen Ängste und mein mangelndes Selbstvertrauen in Kombination mit einer lernbehinderten Tochter haben mich von Anfang an unsicher und ängstlich gemacht", so Huffman weiter. Da die Schule ihrer Tochter "unterfinanziert" sei und nur einen College-Berater habe, habe sie sich zu dem drastischen Schritt hinreißen lassen. Der College-Berater soll ihr demnach vorgeschlagen haben, das Mathe-Ergebnis ihrer Tochter Sofia (19) im wichtigen College-Test (SAT) aufzupolieren.

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