Wer löste den Rassismus-Skandal aus?

Es waren schwere Vorwürfe: In ihrem Interview mit Oprah Winfrey (67) behauptete Herzogin Meghan (39), dass im Kreise der Royal Family vor der Geburt ihres Sohnes Archie (1) Bedenken zu dessen Hautfarbe geäußert wurden. "Es gab Gerede, wie dunkel die Haut unseres Babys sein würde", vertraute sie der US-Talkmasterin und einem Millionenpublikum an. Wer die entsprechenden Aussagen gemacht haben soll, wollte die Ehefrau von Prinz Harry (36) jedoch nicht verraten, das wäre "zu schädlich" für die betroffene Person.

Nun steht nach wie vor die Frage im Raum, welches Familienmitglied wohl etwaige Bemerkungen gemacht haben könnte. Royal-Expertin und Autorin Lady Colin Campbell (71), die zahlreiche Bücher über die verstorbene Prinzessin Diana (1961-1997) geschrieben hat, behauptet in einem 38-minütigen YouTube-Video, die Antwort zu kennen.

Sie behauptet, dass keine Geringere als Queen-Tochter Prinzessin Anne (70) die Aussagen zu Archies Hautfarbe getätigt haben soll. Als Quelle nennt Campbell einen "Insider aus dem Palast", den sie nicht preisgeben will. In dem Video beteuert die Royal-Kennerin aber auch, dass Prinzessin Anne dabei keine rassistischen Motive gehabt haben soll.

Demnach habe sie "keine Bedenken hinsichtlich Meghans Hautfarbe" gehabt, sie sei lediglich aufgrund ihrer amerikanischen Kultur besorgt gewesen. Auch wegen ihres "mangelnden Respekts vor der Institution" habe Prinzessin Anne die US-Schauspielerin noch vor der Hochzeit für eine "unpassende" Wahl für ihren Neffen gehalten. Laut Lady Colin Campbell hätten Harry und Meghan die Bedenken in den falschen Hals bekommen. "Sobald der kleinste Hinweis auf Kultur aufkam, stand für Harry fest, dass es um die Hautfarbe ging", behauptet die Autorin.

Der Herzog und die Herzogin von Sussex leben mit Archie in Kalifornien und sind nicht mehr für die britische Krone tätig. Im Sommer soll das zweite gemeinsame Kind, eine Tochter, zur Welt kommen.

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