ARD plant Serie über Terroranschlag – Details veröffentlicht

Im Dezember 2016 erschütterte ein Terroranschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin die Menschen. Zwölf Personen kamen auf dem Breitscheidplatz ums Leben. Daraus soll nun eine Serie werden.

Zwölf Menschen kamen am 19. Dezember 2016 auf dem Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche ums Leben, als ein Mann mit einem Sattelzug in die Menge raste. Der Anschlag soll nun unter dem Titel „Breitscheidplatz“, dem Ort des Geschehens, als sechsteilige Dramaserie verfilmt werden. Dafür hat sich ARD Degeto mit der Münchner Produktionsfirma Neuesuper zusammengetan. 

„Nicht die Mittel, die Bedrohungen zu überwachen“

Dies berichtet das US-Branchenportal „Variety“. Demnach werde es sich bei der Serie nicht um eine sachliche Aufarbeitung der Ereignisse handeln, die zu dem Anschlag führten. Vielmehr wolle man auf fiktiver Ebene zeigen, was hätte passieren können. Dabei sollen zwei deutsche Polizisten im Mittelpunkt der Handlung stehen. „Breitscheidplatz“ soll die tägliche Arbeit der Ermittler schildern, „die mit einer Vielzahl potenzieller Bedrohungen konfrontiert sind, aber nicht die Mittel haben, diese zu überwachen“. 

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Simon Amberger, einer der Produzenten von Neuesuper sagte, dass der Job der Polizisten dadurch fast unmöglich zu bewältigen sei. Eine der Fragen, die die Miniserie zu beleuchten versucht, ist, wie es zu so einer Tragödie kommen konnte. Details zu Besetzung oder etwa Drehzeitraum für „Breitscheidplatz“ sind aktuell noch nicht bekannt.

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