Bei diesem "Höhle der Löwen"-Pitch will er hinschmeißen

Kaum vorstellbar, was in diesem Moment in Carsten Maschmeyer, 61, vorgehen muss: Die Wirtschaftspsychologin Annette Barth, 40, und der Wissenschaftler Julian Meyer-Arnek, 47, stellen bei "Die Höhle der Löwen" ihr Produkt "Ajuma" vor, einen Sensor gegen Sonneneinstrahlung für die Haut. Während seine Kollegen gespannt zuhören, herrscht bei dem Investor Gefühlschaos. Denn: Nur kurz vor Aufzeichnung der Sendung, die am 3. Mai 2021 ausgestrahlt wird, entdecken Ärzte bei ihm ein Basaliom. 

Carsten Maschmeyer: “Ich war den Tränen nahe”

"Dieser Pitch war zu viel. Ich war den Tränen nahe. Denn kurz vor dem Tag der Aufzeichnung habe ich die Diagnose bekommen – Hautkrebs! Und nur drei Tage nach der Aufzeichnung war meine Operation angesetzt", erinnert sich der 61-Jährige aktuell im Gespräch mit "Bild". Die Löwen wüssten vorher nie, welche Start-ups in der Höhle stehen, erklärt er. "Als Annette und Julian reinkamen und mir klar wurde, um welches Thema es ging, zog sich bei mir alles zusammen. Das war wirklich das letzte, über das ich sprechen wollte – und das auch noch vor Kameras." Er sei kurz davor gewesen, aufzustehen, doch niemand hätte dies verstanden, denn zu diesem Zeitpunkt habe nur Ehefrau Veronica Ferres, 55, um seine Erkrankung und die anstehende Operation gewusst.

Veronica Ferres’ Worte helfen dem Unternehmer

Ihre Worte sind es, die ihn die herausfordernde Situation überstehen lassen. "Veronica hatte mir einmal gesagt, dass man Privates und Berufliches am Set trennen muss. Also habe ich mich zusammengerissen. Und am Schluss gab es einen Deal", so Maschmeyer. Ihm sei klargeworden, dass seine "schmerzhafte Krebserfahrung und dieses super innovative Produkt" perfekt zusammenpassten. Zudem habe er den Gründern diesen besonderen Moment sowie ihre gute Idee nicht kaputtmachen wollen. 

Der Löwe ist geheilt

Seine Operation drei Tage nach der Aufzeichnung hat der Unternehmer glücklicherweise gut überstanden und ist mittlerweile vollkommen geheilt, wie er preisgibt. "Dafür danke ich meinen Ärzten und allen, die mich in dieser schwierigen Phase unterstützt haben. Und hoffe, dass alle, die ein ähnliches Schicksal haben, ebenfalls liebe Menschen um sich haben, die sich in dieser schwierigen Zeit um sie kümmern", erklärt er.

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