Dagmar Wöhrl mächtig sauer nach geplatztem Deal mit "Kulero"

Dagmar Wöhrl, 66, ist sauer: In der vergangenen Folge "Die Höhle der Löwen" (5. April) investierte die Unternehmerin in den essbaren Löffel "Kulero", doch nach der Ausstrahlung platzte der Deal. Dagmar Wöhrl kennt den Grund und dieser verärgert sie sehr.

Dagmar Wöhrl will unbedingt investieren

Bereits beim Pitch vor den Investoren gestalteten sich die Verhandlungen mit den beiden Gründern Juliane Schöning und Hermant Chawla als schwierig. Die zwei verlangten 200.000 Euro für 10 Prozent Firmenanteile. Diese Bewertung war allen Löwen viel zu hoch. Und so machten Dagmar Wöhrl, Niko Rosberg, 35, und Nils Glagau, 45, ein gemeinsames Angebot: Sie forderten zusammen 33 Prozent, bekamen dann aber ein Gegenangebot von 14 Prozent. Rosberg stieg daraufhin aus und Wöhrl und Glagau gingen auf 20 Prozent. Doch die Gründer blieben auch dieses Mal hart und boten 15 Prozent. Schließlich zog auch Glagau sein Angebot zurück.

Übrig blieb nur noch Dagmar Wöhrl, die für einen Deal mit 14 Prozent einschlagen wollte. Die Gründer setzten alles auf eine Karte und entgegneten: "Wenn wir die drei Löwen in einem Team haben, nur dann bieten wir die 14 Prozent für 200.000 Euro an. Sonst bleiben wir bei unserm ursprünglichen Angebot von 10 Prozent." Man sollte meinen, Dagmar Wöhrl zog sich bei so viel Dreistigkeit ebenfalls zurück – zuerst tat sie das auch, doch die 66-Jährige wollte unbedingt einen Deal mit "Kulero": "Ich mach's!", hielt sie die Gründer noch schnell auf, bevor sie die Höhle verließen.

Geplatzter Deal mit “Kulero”

So sehr hat Dagmar Wöhrl wohl noch nie um einen Deal gekämpft: "Wenn ich einen Deal eingehe, möchte ich natürlich zusammen mit den Gründern eine Firma aufbauen, ich möchte mit meinem Erfahrungsschatz dabei sein, auch mit Working Capital und eine richtige Marke nach vorne bringen. Die essbaren Löffel von 'Kulero' haben mich von Anfang an begeistert, vor allem weil ich darin eine ideale Maßnahme sehe, um Plastikmüll zu vermeiden", beginnt sie ihr Statement auf "Twitter". Die Tatsache, dass sich die Gründer nach ihrem Auftritt doch gegen eine Zusammenarbeit mit Dagmar Wöhrl entschieden haben, enttäuscht sie daher sehr.

Juliane Schöning und Hermant Chawla selbst begründen ihre Entscheidung gegenüber dem Online-Magatzin "Gründerszene" mit den Schwierigkeiten in der Coronakrise: "Unsere Kunden in der Gastronomie waren hart vom Lockdown betroffen, dementsprechend sanken die Bestell- und Zahlungseingänge. Die Vorbereitung der Due Diligence hat große Kapazitäten in Anspruch genommen, die wir zu diesem Zeitpunkt nicht freimachen konnten."

Dagmar Wöhrl vermutet jedoch einen anderen Grund: "Und dann kam eine Email, wo mir die Gründer mitgeteilt haben, es tut ihnen leid, aber sie möchten keine Beteiligung mehr, sie möchten kein Investment mehr, sie möchten auch keine Firmenanteile mehr abgeben. Es zeigt sich halt doch immer wieder, dass es Gründer gibt, die in die Sendung kommen, nicht um einen Deal zu bekommen, sondern die Sendezeit. Um so ihr Produkt bekannt zu machen und dadurch einen Mehrwert zu haben." Sie wünscht den beiden Gründern aber dennoch alles Gute.

Verwendete Quellen: Vox, twitter.com, businessinsider.de/gruenderszene

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