Das sind die neuen "Big Brother"-Kandidaten

Am 10. Februar startet die neue Staffel von “Big Brother”. Nach einer fünfjährigen Pause ist das Reality-Format zurück. Jetzt wurden die Kandidaten bekannt gegeben. 

14 Bewohner zwischen 19 und 44 Jahren 

In diesem Zuge gab der Sender Sat 1, auf dem die neue Staffel zu sehen sein wird, am Samstag alle 14 Kandidaten bekannt. 14 “Bewohner”, wie die sieben Frauen und sieben Männer in Zukunft vom großen Bruder genannt werden, ziehen am Montag live in den berühmten Container ein. 

“Big Brother” 2020: Das sind die 14 Bewohner.(Quelle: © SAT.1/Arya Shirazi)

Zwölf Singles und zwei Vergebene sind unter den Realitysternchen von morgen. Unter ihnen ist auch Gina aus Würzburg. Die 19-Jährige ist Kellnerin und das Küken der Staffel. “Wer mich unterschätzt, hat schon den ersten Fehler gemacht”, sagt die Bayerin selbstbewusst. Mehr über die bisexuelle Kandidatin erfahren Sie auch in unserem Video

René ist der älteste Bewohner der 12. Staffel. Der 44-Jährige ist Kung-Fu-Lehrer und Gesundheitscoach. Auch er kommt aus Bayern und zählt zu den wenigen Nicht-Singles im Haus. Über sich selbst sagt er: “Mit 16 war ich klein, dünn und schüchtern. Heute bin ich sportlich, selbstbewusst, ausgeglichen und motiviere Menschen.”

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“‘Big Brother’ machte mich schwul”, sagt der 30-jährige Pat über sich selbst und die Sendung. Als er die zweite Staffel schaute und den Bewohner Walter sah, wurde ihm bewusst, dass er sich zu Männern hingezogen fühle. “Ich bin ein Hypochonder, eine Nervensäge, viel zu eitel und man muss mir alles fünfmal erklären – dennoch bin ich ganz liebenswert”, so Pat, der als Trauredner sein Geld verdient. Ob das bei den Zuschauern gut ankommt?

Die neue Staffel “Big Brother” sorgte schon vor dem Start für viel Kritik. Mit dem Slogan “Was ist ein Mensch wert” bewarben die Verantwortlichen die Sendung. Die Zuschauer können während der Show gelbe Sterne an die Bewohner verteilen und sie somit auf- oder absteigen lassen. 

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Die Bewertung eines Menschen durch gelbe Sterne hielten viele für untragbar. Vor dem Hintergrund der grausamen Taten zur Zeit des Nationalsozialismus empfinden Kritiker diese Kampagne als geschmacklos und respektlos. Die Verantwortlichen bestritten jegliche Vorwürfe. Auf Nachfrage von t-online.de hieß es: “Jegliches antisemitisches Gedankengut” habe “keinen Platz”. “Big Brother” sei “schon immer ein Sozialexperiment” und dieses Jahr gebe es “die Möglichkeit, nicht nur über das Telefon-Voting, sondern mit direkter Bewertung den Bewohnern Feedback zu geben – so wie es viele Menschen tagtäglich offline und online z.B. auf Social Media-Kanälen tun”. 

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