DSDS ohne Bohlen: So kam die neue Jury an

Am Samstagabend lief zum ersten Mal „Deutschland sucht den Superstar“ – ohne Dieter Bohlen, dafür mit Florian Silbereisen. So denken die Zuschauer über die neue Jury und das neue Konzept.

„Diese Jury ist eine wahre Freude im Gegensatz zu den letzten Jahren“, kommentierte zum Beispiel ein User auf Twitter. „Ich vermisse Dieter Bohlen überhaupt nicht, muss ich zugeben“, meinte ein anderer Nutzer. Auch zu lesen: „Ich find’s richtig gut, dass DSDS jetzt um so vieles freundlicher ist.“

„Nur das Talent zählt“

„Bei DSDS zählt nur das Talent, dafür steht die neue Jury“, hieß es gleich zu Beginn der ersten Ausgabe der neuen Staffel. Tatsächlich wurde in der Auftaktfolge keiner der Kandidaten wirklich vorgeführt, wofür die Castingshow eigentlich jahrelang bekannt war.

Zwar konnten nicht alle angehenden Superstars die Juroren überzeugen. Doch während sich in den vergangenen Jahren noch jeder zweite Kandidat als Flop entpuppte, waren es in dieser Staffel deutlich weniger. Ein paar Zuschauer sehnten sich jedoch nach den durchgeknallten Kandidaten von früher. 

Ganz so zahm war die Jury mit den Teilnehmern aber trotzdem nicht. Als zum Beispiel Kandidatin Jessika den Song „Venedig“ von Vanessa Mai sang, hätten sich die Juroren vermutlich am liebsten die Ohren zugehalten. Silbereisens Worte nach ihrem Auftritt: „Schiefer kann man kaum noch singen. Mach deine Ausbildung fertig, weil mit der Musik wird das im Leben nix.“ Für einen kurzen Moment erinnerte Silbereisen an Bohlen.

Juror Toby Gad kam bei den Zuschauern weniger gut an. Der Musikproduzent nutzte jede Gelegenheit, um seine Erfolge zu erwähnen. Immer wieder erzählte der 53-Jährige von seiner Zusammenarbeit mit Beyoncé. Auf Twitter sorgte das für Gelächter.

Auch das neue Konzept gefällt nicht jedem. Denn während in den vergangenen Jahren noch durch ganz Deutschland gefahren wurde, fanden die Castings für die neue Staffel in nur zwei Städten statt: auf den Marktplätzen in Wernigerode und Burghausen.

Nach der ersten Castingrunde wurde dann auch direkt schon der Recall gezeigt – und das mehr oder weniger im Schnelldurchlauf. „Castings und Recall in einer Sendung abgehakt. Nächste Woche Liveshow und Finale“, scherzte ein Zuschauer. „Das neue Konzept von DSDS könnte tatsächlich dazu führen, das Format endgültig in den unendlichen Tiefen des Quotenkellers verschwinden zu lassen“, so ein anderer Zuseher. 

Besonders überrascht zeigte sich das Fernsehpublikum jedoch von der wenigen Werbung. Während sich die Auftaktfolge von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ am Vortag alle 15 Minuten in die Werbepause verabschiedet hatte, sendete RTL „Deutschland sucht den Superstar“ die ersten 60 Minuten komplett ohne Unterbrechung. „Ist das noch RTL?“, fragte da jemand. 

Bei der zweiten Folge des Dschungelcamps war alles wieder beim Alten. Nach 20 Minuten ging es direkt in die erste Werbepause, viele weitere folgten. Am Dienstag geht es dann schon mit der zweiten Ausgabe von DSDS weiter.

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Die Top 25, die sich durch die Castings geschlagen haben, reisen übrigens dieses Mal mit den Juroren nach Apulien. In ausgefallenen Locations wie im Amphitheater oder an der beeindruckenden Grotta della Poesia kämpfen die Teilnehmer dann um den Einzug in die diesjährigen Live-Shows.

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