Einzug bei Big Brother: Einfaches Leben oder digitaler Psychoterror?

Frische Gesichter sind ins "Big Brother"-Haus gezogen – besser gesagt in die beiden "Big Brother"-Häuser. Die 14 neuen Kandidaten hatten diesmal die Qual der Wahl: Holzhacken und analog leben – oder luxuriös und mit digitalem Feedback? Die meisten überraschten mit ihrer Entscheidung.

Vor 20 Jahren ist die erste Big Brother-Clique freiwillig in das Haus mit der Kameraüberwachung gezogen. Auch zwei Jahrzehnte später finden sich noch frische Gesichter für das TV-Experiment. 14 neue Bewohner sind den Sat.1-Zuschauern am Montag vorgestellt worden. Diesmal liegt der Fokus der Sendung allerdings etwas anders: Es geht nicht mehr nur um Überwachung oder Arm und Reich – sondern nun um Digital oder Analog.

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Kurz zusammengefasst: Im Glashaus sollen die Bewohner wie in der Zukunft leben – reichlich Essen, ein Fitnessstudio und neueste Technik sind die Verlockungen. Was die Kandidaten anfangs nicht wissen: Dort werden sie täglich durch die Bewertungen der Zuschauer von außen unter Druck gesetzt. Die bestimmen per App eine Rangfolge der Beliebtheit und können ihre Gedanken über die Bewohner mitteilen. "Black Mirror" lässt grüßen. Im Blockhaus dagegen ist alles analog, aber auch spartanischer. Es gibt Hühner und das Holz muss selbst gehackt werden. Die Kandidaten haben die Wahl und können sich entscheiden: Analoges Landleben oder digitales High-Tech-Reich?

Die Kandidaten überraschen

Womit wohl keiner gerechnet hätte: Die meisten Bewohner entscheiden sich freiwillig für das einfache Block- und gegen das luxuriöse Glashaus. Berufsboxer Denny (32) will ins Blockhaus, weil er schon immer mal Hühner haben wollte. Barkeeperin Vanessa (26) wählt das spartanische Zuhause, weil sie kein Technik-Freak ist, dem Roboter im Glashaus misstraut und "ein normales Bett" will. Auch die Tauchlehrerin Mareike (37), der spirituelle Kung-Fu-Lehrer Rene (44) und der selbstbewusste Schönling Cedric (26) verzichten gerne auf Luxus.

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