"In aller Freundschaft": Dieser Star steht nun mit seinem Sohn vor der Kamera

Das muss eine völlig neue Erfahrung für Bernhard Bettermann, 55, gewesen sein. Der langjährige Darsteller des Dr. Martin Stein in dem ARD-Quotenhit “In aller Freundschaft” spielt mit seinem Sohn Tim Bettermann, 29, und das ist eine Premiere für das Vater-Sohn-Duo.  

“In aller Freundschaft”: das Set ist kein Neuland für Tim Bettermann

In der aktuellen Episode stellt Tim den Freund einer Patientin von Dr. Stein dar, der er gerade in einer Not-OP 60 Päckchen Heroin aus dem Darm entfernt hat, weil sie offensichtlich als Drogenkurierin fungiert hat. Welche Rolle Tim alias David Albig dabei spielt, ist dem Arzt zunächst noch unklar.

Daddy Cool

Mein Vater, der Held




Viel deutlicher dagegen werden die guten Schwingungen zwischen Vater und Sohn Betterman im Interview mit “Bild”, obwohl die gemeinsame Arbeitssituation offenbar zunächst für Irritationen gesorgt hat. “Es war anstrengend auszublenden, wie viel ich von diesem Menschen weiß, und mich nur auf die Rolle einzulassen“, verrät Bernhard Betterman. Sohn Tim dagegen ist positiv überrascht von der ersten Zusammenarbeit: “Es ging besser, als ich im Vorfeld gedacht habe. Ich glaube aber, dass in den Szenen unbewusst mitschwingt, dass wir uns so gut kennen.“

Vorteil für Tim: Das “In aller Freundschaft”-Set ist dem 29-jährigen schon sehr vertraut. “Ich war im Laufe der Jahre ein paar Mal dort”, verrät er, und Vater Bernhard erklärt: “Ich wollte meinen Söhnen Tim und Luca diese Arbeitswelt mit allen Vor- und Nachteilen zeigen.“

Was die Schauspielerei bedeutet, hat Tim nicht nur vom Vater gelernt, sondern auch bei seiner Mutter, der Schweizer Schauspielerin Sabina Schneebelli (56, “Tatort”) abschauen können. Ganz überzeugt hat ihn der Beruf in jungen Jahren offenbar noch nicht. “Eigentlich wollte ich das gar nicht machen. Mit elf Jahren habe ich in der Schweiz mal einen Film gedreht und fand das okay. Ich hatte aber nicht vor, dass das mein Beruf wird.”

Spätes Interesse für den Schauspielberuf

Die Begeisterung für die Darstellungskunst kommt erst später – und unerwartet. “Erst mit 20 bin ich durch Zufall hineingerutscht,“ erzählt er. Ein Kurs an einer New Yorker Schauspielschule gibt den Ausschlag, zu dem ihn im Vorfeld eine Freundin überredet hat.

Seit sieben Jahren steht Tim nun regelmäßig vor der Kamera, in Deutschland und in der Schweiz. Von den Eltern gibt es volle Unterstützung, wieso auch nicht? “Meine Frau und ich mögen den Beruf und können ihn nicht schlechtreden, nur weil der Beruf angeblich unsicher ist,“ stellt Vater Bernhard klar.

“Wir sehen uns regelmäßig”

Auf ganz sicheren Füßen dagegen steht das Verhältnis zwischen Vater und Sohn, wie es scheint. Die Familie verliert sich nicht aus den Augen. “Er hat noch einen jüngeren Bruder, der auch sehr sportlich ist. Wir drei haben schon fast Rituale geschaffen, wie wir unsere Freizeit verbringen. Dazu gehört auch, dass wir zusammen Skat, Backgammon und Schach spielen. Wir sehen uns regelmäßig, so ungefähr alle ein bis zwei Wochen, und bringen uns auf den neuesten Stand,” verrät Bernhard Bettermann. Vielleicht treffen sie sich ja bald auch mal wieder vor einer Kamera. Die Vater-Sohn-Premiere jedenfalls macht Lust auf mehr.  

Verwendete Quellen: Bild, ARD

Quelle: Lesen Sie Vollen Artikel