Jennifer Connelly über "Top Gun: Maverick": "Ein Liebesbrief an das Original"

  • Mit Top Gun: Maverick steht der größte Blockbuster des Kinojahres in den Startlöchern.
  • Wie schon im Klassiker von 1986 sind Tom Cruise und Val Kilmer wieder dabei.
  • Neu im Team ist Jennifer Connelly, die uns verraten hat, was sie überzeugte, eine Rolle im Sequel zu übernehmen.

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Es ist mehr als 30 Jahre her, dass Tom Cruise mit „Top Gun“ nicht nur die Kinocharts eroberte, sondern einen popkulturellen Meilenstein setzte. Am 26. Mai startet nun die Fortsetzung „Top Gun: Maverick“ in den deutschen Kinos. Natürlich ist Cruise auch diesmal als titelgebender Pilot dabei, ebenso gibt es ein Wiedersehen mit Val Kilmer als Tom „IcemanKazansky – und ohne zu viel zu verraten: Das wird verdammt emotional!

Neu im Cast ist Jennifer Connelly. Darren Aronofskys Ausnahmefilm Requiem for a Dream brachte der Schauspielerin einst den Durchbruch; die Rolle in „A Beautiful Mind“ an der Seite von Russell Crowe einen Oscar. In „Top Gun: Maverick“ spielt sie Penny Benjamin, die Freundin des Piloten. Im Gespräch mit unserer Redaktion verrät Connelly, was sie davon überzeugte, die Rolle anzunehmenein Sequel so viele Jahre später birgt schließlich die Gefahr, bei Fans und Kritikern durchzufallen und ein Mega-Flop zu werden.

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Ich habe das Script gelesen und dachte: Das ist wirklich schlau!, so Connelly. „Wie die Drehbuchautoren es geschafft haben, die Balance zu finden zwischen einer Hommage an diesen so heißgeliebten Film mit all den nostalgischen Elementenaber gleichzeitig die neue Geschichte vorzustellen, die einfach so packend ist.“

Film „wirklich mit Liebe und Leidenschaft“ gemacht

„Man hat sich eine großartige Story einfallen lassen; eine sehr starke Geschichte“, erzählt sie weiter. Dieser Film wurde wirklich mit Liebe und Leidenschaft gemachtein Liebesbrief an das Original. Und auch wenn Connelly mehr für die Liebesgeschichte am Boden zuständig ist und selbst keine waghalsigen Flugmanöver durchführt, so ist ihr doch die Begeisterung für Stunts und Trick-Technik anzumerken: „Daneben gibt es aber auch wirklich viel Neues: eine neue Story, neue Charaktere, neue Technologie natürlich. Tom [Cruise, Anm. d. Red.] ist mehr als jeder andere, den ich kenne, leidenschaftlich dabei, mit jeder neuen möglichen Technik zu arbeiten, um diese wirklich außergewöhnlichen Action-Szenen einzufangen.“

Überzeugt war nicht zuletzt auch sie auch von Regisseur Joseph Kosinski, mit dem sie bereits bei „No Way Out – Gegen die Flammen“ zusammenarbeitete: „Ich dachte gleich, dass Joe [Joseph Kosinski, Anm. d. Red.] eine großartige Wahl ist. Er ist jemand, der einen Film von dieser Größe umsetzen, dabei aber gleichzeitig den Fokus auf die Charaktere und die Details in den Beziehungen zwischen ihnen so setzen kann, dass man sich einfach in der Geschichte gefangen fühlt.“

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Connelly über das Fehlen von Kelly McGillis: „Eine Frage an die Macher des Films“

Bei all den nostalgischen Gefühlen und der Liebe zum Original fällt natürlich umso mehr auf, dass eine wichtige Rolle es nicht in die Fortsetzung geschafft hat: Kelly McGillis als Fluglehrerin Charlie Blackwood – Cruises Love-Interest im originalen „Top Gun„. McGillis hatte sich bereits 2019 in einem Interview mit Entertainment Tonight über eine mögliche Rückkehr ihres Charakters geäußert und gesagt, sie sei gar nicht erst angefragt worden. „Ich bin alt und ich bin fett. Ich sehe meinem Alter entsprechend aus – aber das ist hier nicht gefragt“, sagte sie damals, und eine gewisse Bitterkeit in dem Statement ist nicht zu leugnen. Dennoch freute sie sich schon damals für Connelly: Obwohl sie die Schauspielerin nicht persönlich kennt, sei sie froh, dass sie [Connelly] diese Gelegenheit bekommen hat.

Darauf angesprochen, ob McGillis und ihre Rolle Opfer der sehr unterschiedlichen Maßstäbe, die an Männer und Frauen in Hollywood angelegt werden, geworden sind, antwortet Connelly etwas ausweichend: Ich weiß nicht genau, was zu dieser Entscheidung geführt hat. Das ist natürlich eher eine Frage an die Macher des Films, warum genau sie nicht mehr dabei ist. Regisseur Kosinski hatte dazu dem Portal „Insider“ gesagt, dass diese Stränge in der Story einfach auserzählt wären, und: Es war wichtig, einige neue Charaktere einzuführen.

Verwendete Quellen:

  • ET Online: „Kelly McGillis Says She Wasn’t Asked to Be Part of ‚Top Gun‘ Sequel“
  • Insider: ‚Top Gun: Maverick‘ director says the major female stars from the first movie were never considered for the sequel

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