Jens Riewa nennt Laschet mehrfach mit falschem Vornamen

Armin Laschet hat die Katastrophenregion in Nordrhein-Westfalen besucht. “Tagesschau”-Sprecher Jens Riewa gab dem Ministerpräsidenten in diesem Zusammenhang mehrfach einen anderen Namen. 

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Der Besuch sollte auch live in einer “Tagesschau”-Ausgabe auf dem Sender “Tagesschau24” abgedeckt wurden. Als es so weit war, dass Armin Laschet für ein Statement vor die Presse trat, unterbrach Nachrichtensprecher Jens Riewa also einen ihm zugeschalteten Interviewpartner und kündigte an: “Darf ich kurz unterbrechen. Wir warten jetzt auf das soeben begonnene Statement vom NRW-Ministerpräsidenten Bernd Laschet.”

Einigen Zuschauern ist der Versprecher aufgefallen, wie sie auf Twitter erklären. “Jens Riewa hat eben bei tagesschau24 zwei Mal ‘Bernd Laschet’ gesagt und ich kann jetzt nicht mehr…”, schreibt etwa Oliver von Dobrowolski, Kriminalhauptkommissar und Gründer der Initiative BetterPolice. Das zweite Mal sei der falsche Vorname in dieser Situation gefallen, die ein anderer User zitiert: “Der Bundespräsident sehr emotional, Bernd (sic!) Laschet doch entschlossen und mit Verweis auf die Hilfe, die jetzt kommen soll.” Dazu befindet die Person: “Höfliche Formulierung von Jens Riewa zur Tatsache, dass dieser Mann einfach null Empathie zeigen kann.”

Auch sagte Riewa: “Nach dem Bundespräsidenten stellte sich nun also NRW-Ministerpräsident Bernd Laschet der Presse.” Eine Person kommentiert, das könne ja gar kein Versehen mehr sein.

Ein Freudscher Versprecher?

Eine Userin meint: “Ich nenne das einen coolen Move.” Auch vom Freudschen Versprecher ist im Netz immer wieder die Rede – immerhin ist der Name des Sturmtiefs ebenfalls “Bernd”. Bernd das Brot und den rechtsextremen AfD-Politiker Bernd Höcke nennt ein Nutzer noch in diesem Zusammenhang. Weitere Reaktionen lesen Sie hier: 

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Teile der Städte Erftstadt und des Kreises Ahrweiler sind nach den tödlichen Fluten Trümmerwüsten aus Schlamm, Schmutz, Wracks und braunem Wasser. Die Feuerwehr sucht weiter nach Vermissten. Bundespräsident Steinmeier informierte sich zusammen mit NRW-Ministerpräsident Laschet über die Lage in Erftstadt. Die 50.000-Einwohner-Stadt westlich von Köln ist neben dem Kreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz besonders von der Hochwasserkatastrophe betroffen. Hier lesen Sie, wie die Flutkatastrophe die Versäumnisse der Politik verdeutlicht.

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