Nach Siegfrieds Tod: Magier-Film wird trotzdem produziert

Acht Monate nachdem Roy Horn mit nur 75 Jahren an den Folgen seiner Covid-19-Infektion gestorben ist, hat sein langjähriger Freund und Kollege Siegfried Fischbacher am Mittwoch den Kampf gegen den Bauchspeicheldrüsenkrebs verloren. Die Künstler gehörten mit ihrer Tiger-Show zu den erfolgreichsten Zauberkünstlern der Welt. Der UFA-Chef arbeitet schon seit Jahren an einer Verfilmung über das Leben des Magierduos. Trotz ihres Todes wollen UFA Fiction und Michael Bully Herbig (52) den Film über Siegfried und Roy produzieren.

“Vor über vier Jahren haben wir unser gemeinsames Filmprojekt begonnen, jetzt liegt es an uns, dem großartigen Lebenswerk von Siegfried und Roy gerecht zu werden”, erklärte UFA-Chef Nico Hofmann (61) laut DWDL. Die Entwicklung des Drehbuchs sei bereits sehr weit fortgeschritten und die konkreten Verhandlungen über die Finanzierung der Produktion in der Finalisierung. Schon 2022 sollen die Dreharbeiten des Projekts starten. Produzent Sebastian Werninger meinte: “Der Tod von Siegfried trifft uns sehr, umso größer ist die Verantwortung dieser unglaublichen Lebensleistung nun mit einer filmischen Erzählung gerecht zu werden.”

Nachdem ursprünglich 2016 eine Serie produziert werden sollte, wurde entschieden, einen Film daraus zu machen, der als Miniserie im TV ausgestrahlt werden soll. Michael Bully Herbig, der an dem Projekt beteiligt ist, sagte: “Ich bin unendlich dankbar für das Vertrauen, das mir Siegfried und Roy entgegengebracht haben, und ich werde alles dafür tun, dass dieser Film diesen beiden Ausnahme-Künstlern gerecht wird.”


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