"Tagesschau"-Panne bringt Jens Riewa aus dem Konzept

Bei der 9-Uhr-Ausgabe der Nachrichten versagte plötzlich die Technik. Chefsprecher Jens Riewa konnte nicht mehr vom Teleprompter ablesen und musste sein Improvisationstalent unter Beweis stellen.  

Das brachte Riewa zunächst sichtlich aus dem Konzept. Der Sprecher bemühte sich zwar immer wieder, den gewohnten Blick in Richtung TV-Publikum zu werfen, seine Augen hafteten aber zumeist auf den Blättern auf seinem Pult, von denen er ablesen musste. “Pardon, ich habe Probleme mit dieser Lesemaschine”, entschuldigte sich der 58-Jährige.

“Ich promptere selbst, Regie”

Riewa fing sich aber wieder und las nach rund eineinhalb Minuten von etwas neben der Kamera ab. “Ich promptere selbst, Regie”, sprach er ins Studio. Danach trug er bis zum Ende der Sendung die Nachrichten vor, ohne sich erneut aus der Ruhe bringen zu lassen.

Nach der knapp fünfminütigen Sendung verabschiedete sich der Sprecher dann aber sichtlich erleichtert von den Zuschauerinnen und Zuschauern vor dem Bildschirm.

NDR erklärt “Tagesschau”-Panne

Wie eine NDR-Sprecherin erläuterte, war die Panne wohl eine Folge menschlichen Versagens. “Der Teleprompter muss mit den Texten für die jeweilige Sendung neu ‘geladen’ werden. Dies ist heute Morgen versäumt worden”, erklärte sie auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur:

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Seit Anfang der Neunzigerjahre ist Jens Riewa bei der “Tagesschau”, seit 1995 spricht er die Hauptausgabe um 20 Uhr. Am 15. Dezember 2020 trat er die Nachfolge von Jan Hofer als Chefsprecher der Nachrichten an.

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