Verliebt auf Island

Berlin (dpa) – Älterer Mann liebt jüngere Frau – das gibt es immer wieder. Natürlich geht das auch umgekehrt – sogar im Fernsehen.

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Von der Liebe einer Frau zu ihrem deutlich jüngeren Freund und allerhand Verwirrungen, die das mit sich bringt, handelt die TV-Komödie “Verliebt auf Island”, die das Erste am Freitag (20.15 Uhr) zeigt.

Ein Heiratsantrag an windumtosten Klippen, samt besonderem Glückskeks und Ring auf dem Silbertablett: So romantisch hat sich Alex (Ferdinand Seebacher) das mit seiner Freundin Claudia (Ann-Kathrin Kramer) vorgestellt. Doch die zeigt sich reserviert, ist sie doch wegen der geplanten Hochzeit ihres Sohnes Patrick (Ben Blaskovic) nach Reykjavik gekommen.

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Der weiß zum einen nichts von der Beziehung seiner Mutter zu seinem besten Freund. Und dann macht zum anderen Patricks Braut kurzerhand per Anruf mit ihm Schluss – und bei seinem Start-up in Hamburg springt dann auch noch ein Investor ab. Damit nicht genug: Ein Vulkanausbruch macht den Rückflug unmöglich, und Patricks Assistentin Nina (Julia Schäfle) hat mindestens ein Auge auf ihn geworfen.

Verleugnungen und Vertuschungen ziehen sich durch den manchmal zähen, aber schön fotografierten Film (Kamera: Guntram Franke, Regie: Nico Sommer), und auch die ein oder andere erstaunliche Plattitüde gibt es – “Das Glück muss man festhalten” etwa.

Angesichts solcher Dialogsätze scheinen die Schauspieler derart überrascht zu sein, dass sie nicht so richtig warm miteinander werden, obgleich sogar Papageientaucher, Elfen und Thermalquellen bemüht werden. Nebenbei geht es um ein eigentlich interessantes, hier aber etwas verschenktes Thema, nämlich ob Beziehungen von Männern mit jüngeren Frauen gesellschaftlich eher akzeptiert sind als Beziehungen von Frauen zu jüngeren Männern.

Auf die Frage, ob das immer noch so sei, antwortet die Hauptdarstellerin Ann-Kathrin Kramer (53, “Hochzeit in Rom”) im Interview mit dem Ersten: “Ja, das ist so! Das ist nicht schön, aber ich befürchte, es wird auch noch mindestens ein, zwei Generationen lang so bleiben.”

Das möchten wir nicht hoffen, zumal es ihr Filmpartner Ferdinand Seebacher (30, “Team Alpin”) optimistischer sieht: “Ein Altersunterschied in die ungewöhnlichere Richtung, wenn der Mann jünger ist als die Frau, ist für mich normal. Meine Mutter ist elf Jahre älter als mein Stiefvater und auch neun Jahre älter als mein Vater. So gesehen hab’ ich mich an dem Altersunterschied zwischen Alex und Claudia nicht gerieben.”

Zu den klaren Stärken des Films gehört Islands faszinierende Landschaft – solche Aufnahmen entschädigen für manche Schwäche. Auch solche Nebenfiguren wie ein stummer Reiseführer und ein streitendes Ehepaar dürfen eine Rundfahrt mit “Troll Tours” über die Insel machen. Und dabei bekommen die Zuschauer auch einiges zu sehen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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