"Yes She Can": Tijen Onaran hat eine eigene Doku auf Amazon Prime Video

  • Tijen Onaran setzt sich seit Jahren für mehr Diversität in der Arbeitswelt ein.
  • Darum geht es auch in ihrem neuen Dokumentarfilm “Yes She Can”, der seit Mai auf Amazon Prime Video verfügbar ist.

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Tijen Onaran leitet das Unternehmen “Global Digital Woman”, welches sich für mehr Diversität in der Arbeitswelt einsetzt. Nun hat die Geschäftsfrau und Buchautorin gemeinsame Sache mit Amazon Prime Video gemacht: Die Dokumentation “Yes She Can – Frauen verändern die Welt” gibt es seit dem 01. Mai auf dem Streamingdienst zu sehen.

Im einstündigen Film werden Frauen gezeigt, die sich für Chancengleichheit einsetzen und den Status Quo herausfordern. Neben Onaran selbst kommen in der Doku unter anderem Wiebke Ankersen, Geschäftsführerin der AllBright Stiftung, und Judith Gerlach, Bayerische Staatsministerin für Digitales, zu Wort. Auch andere Gründerinnen, Wissenschaftlerinnen und Unternehmerinnen sind zu sehen.

“Yes She Can”: Gender-Pay-Gap ist ein großes Thema

In “Yes She Can – Frauen verändern die Welt” ist unter anderem die Gender-Pay-Gap ein Thema. Also der Umstand, dass Frauen heute noch für die gleiche Arbeit weniger bezahlt bekommen als Männer.

“Geldthemen sind Tabuthemen – genau das wollten wir in der Dokumentation aufbrechen und haben die Gender-Pay-Gap bewusst mit aufgenommen!”, sagte Tijen Onaran im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news. “Viele Frauen fühlen sich aber unsicher, weil ihnen auch oft gesagt wird, sie sollen nicht so viel fordern, eher noch dankbar sein für das, was sie erreicht haben.”

Häufig würden nur Frauen über Gender-Diversity sprechen, doch laut Onaran müssten auch Männer für das weibliche Geschlecht kämpfen. “Frauenrechte sind Menschenrechte – ob im Beruf oder in der Familie! Wenn nur Frauen sich für ihre eigenen Rechte einsetzen, werden wir nur langsame Veränderung sehen.”

Tijen Onaran: “Ich war immer die einzige am Tisch”

Sie selbst hat früh in ihrer Karriere die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern bemerkt. “Ganz konkret habe ich es gemerkt, als ich anfing, mich in der Politik zu engagieren, das war mit 18 Jahren. Ich war immer die einzige am Tisch – die einzige Frau, die einzige mit ‘Migrationsvordergrund’ und die Einzige, die viel jünger war als alle anderen”, erklärt die heute 36-Jährige im Interview.

“Es hat mich damals schon gestört, dass es kaum Frauen in meinem beruflichen Umfeld gab. Je weiter ich beruflich kam, desto gespenstischer wurde es.” © 1&1 Mail & Media/spot on news

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